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Freitag, 20. Oktober 2017

DS-Aufführungen: "Im Nachhinein" & "Victor"

 

"Im Nachhinein"

 

"Victor". Mensch oder Tier?

Eine bewegende Geschichte über die Entwicklung eines Jungen. Schon in jungen Jahren wurde er in den Wäldern Frankreichs gefunden, ganz auf sich allein gestellt und völlig an die Natur angepasst. Hätte man ihn doch lieber im Wald lassen oder ihn weiter erforschen sollen.

Dr. J. Itard ist interessiert und fühlt sich verantwortlich. Er beginnt zu versuchen, Victor menschliches Betragen beizubringen. Doch Victor kennt nichts: Keine Kleidung, keine Schuhe, kein Besteck. Nichts. Er gleicht der Natur eines Tieres. Seine Haare sind lang und verfilzt und seine Augen funkeln wie die eines Wolfes. Aber Dr. J. Itard ist sich sicher, dass etwas Menschliches in Victor steckt.

Wird es ihm gelingen sein Inneres zu durchschauen und ihn zu zivilisieren? Der DS Grundkurs Bd. 5 der Geschwister Scholl Schule Melsungen präsentiert unter der Leitung von Alexandra Schreier das spannende Experiment des Dr. Itard. Seine Erfolge, aber auch seine Rückschläge, die er in der Zeit mit Victor erlebt.

Das merken und nicht vergessen!

Rollen                                      Darsteller

Victor                                       Anne Kühlborn

                                               Aygün Demircan

                                               Charlotte Tollhopf

                                               Dorothea Przyswitt

                                               Eileen-Tabea Charlet

                                               Julia Klute

                                               Karolin Siebert

                                               Selina Gauder


Dr. J. Itard                                Adelina Hofer

                                               Ella Zemke

                                               Jonathan Discher

                                               Lara Wenzel

                                               Luca Sinning

                                               Marla Brieger

                                               Sophie Brill


Leitung                                    Alexandra Schreier

 

Victor
Montag, 07. Juli 2014
Dienstag, 08. Juli 2014

Aula der GSS

19:30 Uhr

 

 

Besuch der Austauschschüler aus Todi in Melsungen vom 31.03. – 04.04.2014

 

Nachdem im letzten Jahr Ende April Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule für acht Tage Todi, die Partnerstadt Melsungens, im italienischen Umbrien besucht hatten, erfolgte letzte Woche der Gegenbesuch. So kamen an einem Montagabend 36 „Todini“, darunter 23 Schülerinnen und Schüler und 12 Erwachsene, in Melsungen an. Die italienischen Schülerinnen und Schüler waren in Gastfamilien untergebracht.

Dann folgte ein fünftägiges gemeinsames Programm, z.B. eine Fahrt nach Marburg und Kassel und auch ein Besuch bei der Firma BBraun. Ein Höhepunkt der Woche war der „Todi-Abend“ am Mittwoch in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule. Hier gab es ein Zusammentreffen der Schüler, Lehrer und der Freunde vom Partnerschaftsverein Melsungen. Letzterer stiftete zusammen mit der Stadt Melsungen und dem Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule ein leckeres Buffet und erfrischende Getränke.

Herr Dr. Köhler, Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule, betonte, dass augenscheinlich die Partnerschaft nicht mehr nur über die Sprache stattfinde, sondern auch über bereits bestehende Kontakte, über Musik und Kultur. Und der todinische „Preside“, Sergio Guarente, machte deutlich, dass die fast 30-jährige Freundschaft zwischen Melsungen und Todi Europa, so wie es funktionieren soll, veranschauliche. Musikalisch umrahmt wurde dieser Abend von der Bigband der Geschwister-Scholl-Schule unter Leitung von Elke Jenge und der italienischen Schulband „Apollo Liceo“.

Die "Todini", unsere Austauschschüler aus Italien, in Melsungen

Ein weiterer Höhepunkt war der Markttag am Donnerstag, an dem bei strahlendem Sonnenschein italienische Schüler vor dem Rathaus musizierten. Anschließend wurden alle von Bürgermeister Markus Boucsein empfangen.

Nach einem herzlichen und tränenreichen Abschied am Freitagmorgen fuhren die italienischen Freunde wieder zurück nach Todi. Aber nicht ohne die Versicherung, dass ein erneuter Gegenbesuch im nächsten Jahr ansteht, wobei auch die 30-jährige Partnerschaft in Todi gefeiert werden soll.

Jörn Dahlke

 

Neuer Kraftraum stärkt den Schulsport

 

Ein Artikel über die Einrichtung des neuen Kraft- und Koordinationsraums aus der HNA vom 29.03.2014:

 

Handball: Großer Erfolg für Geschwister-Scholl-Schülerinnen

 

Die Handballmannschaft der Geschwister-Scholl-Schülerinnen hat beim Landesentscheid der hessischen Schulen einen hervorragenden zweiten Platz erkämpft. Zu dem Stolz über die erreichte Leistung mischte sich nach dem verlorenen Finale gegen das Frankfurter Sportgymnasium auch etwas Wehmut, so knapp die Reise zum Bundesfinale nach Berlin verpasst zu haben.

In der Gruppenphase hatten die Melsungerinnen den deutlich favorisierten Südhessen noch ein Unentschieden abgetrotzt und damit die Hoffnung geweckt, das Ticket in Richtung Bundeshauptstadt lösen zu können. So blieb nach dem gewonnenen Halbfinale gegen das Wiesbadener Sportgymnasium die Gewissheit, als einziges nordhessisches Team die Dominanz der südhessischen Mannschaften gefährdet zu haben. Im Finale fehlte dann leider etwas Variabilität im Angriff und das nötige Quäntchen Glück, um einen erneuten Kraftakt leisten zu können.

Die ebenfalls angetretene Mannschaft der Jungen kam in ihrem Turnier leider nicht über Platz 5 hinaus, da sie sich schon in der Gruppenphase nicht gegen die späteren Finalisten aus Wetzlar und Frankfurt durchsetzen konnte.

V.h.l.n.v.r.: Viktoria Goetjes, Lea Wude, Natalie Krug, Isabelle Goetjes, Paula Müller, Janina Friedrich, Jessica Brethauer, Antonia Goetjes, Maren Pollmer

Michael Eckhardt 

 

Zauberhafte Abende an der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule

 

Adaptiert von HNA online: www.hna.de/lokales/melsungen/zauberhafte-abende-melsunger-geschwister-scholl-schule-3356611.html

 

In einen magischen Raum verwandelte sich die Aula der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule am Donnerstag und Freitag während der Bunten Abende. Die Schüler brachten mit unterschiedlichsten Darbietungen den Saal zum Kochen und wurden mit reichlich Szenenapplaus belohnt.

Das Rezept für die zauberhaften Abende: man nehme junge Leute mit vielerlei Gaben, die Instrumenten Klänge zu entlocken wissen, eine liebliche Stimme ihr Eigen nennen, Worte wohl zu setzen wissen und mit Spiel verzaubern, tanzen können, der Alchemie kundig sind, sich mit Bühnentechnik auskennen, hilfreiche Hände haben und schmackhafte Gaumenfreuden herzustellen wissen.

Man gehe zu neun „Hexenmeistern“ - Elke Jenge (Big Band, Chor, Kammermusik), Elke Bussiek und Jörn Dahlke (Darstellendes Spiel, Deutsch), Jan Kramer, Julia Götte (Deutsch, Englisch), Carina Matthaei (Sport) und den Referendaren Marcus Noll, Karin Vogel und Stephanie Haas - und lerne dort, in Texten und Musik zu rühren und bühnenreife Mischungen herzustellen.

„Vieles, was Sie hier zu sehen und hören bekommen, ist medaillenverdächtig,“ begrüßte die stellvertretende Schulleiterin Elfriede Stelzig am Freitag die Besucher. Und dann gab es von lustig bis nachdenklich, von klassisch bis Pop, von Gedichten und Geschichten bis Tanz kurze Beiträge, die Magie und Zauber, Tod und Märchen zum Thema hatten.

Vieles war neu überdacht und kombiniert: da wurden die Märchen Froschkönig und Die schöne Müllerin in die heutige Zeit übertragen, Der Zauberlehrling von Johann Wolfgang von Goethe mit der Herstellung von Drogen kombiniert, es gab eine Sprechfuge über Harry Potter sowie auch Musik und eine Puppenshow über ihn. Charlotte Nehring rezitierte den Erlkönig nicht nur, sondern spielte ihn in drei Rollen, aber am Ende war nicht das Kind, sondern das Pferd tot.

Philipp Kästner bezauberte mit Klaviermusik von Elton John, Multitalent Julia Salzmann sang nicht nur bühnenreif, sondern spielte auch Klavier, Posaune und Gitarre in einer Band. Mit immer neuen Gruppierungen, Chor, Big Band, Kammerensemble und Bands mit und ohne Gesang wurde drei Stunden lang Programm geboten.

Wie am Schnürchen klappten Technik und Umbauten, wurde blitzschnell auf der Bühne umgebaut. Lautstark forderten die Zuschauer: „Zugabe!“ Und es zogen die neun betreuenden Lehrer, alle als Katja Ebstein verkleidet, auf die Bühne und sangen: „Wunder gibt es immer wieder.“

Text: Agnes Dürr (HNA), Fotos: Jan Kramer

 

Das war die Projektwoche 2014

 

In der Woche vom 27.01. bis zum 30.01.2014 fand die alljährliche Projektwoche der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen statt. Es wurden insgesamt über 20 Projekte angeboten, die größtenteils aus den Ideen der Schüler entstanden sind. Die Präsentation der jeweiligen Projekte, zu der auch die Öffentlichkeit eingeladen war, erfolgte am Abend des 30. Januar.

So konnte man beispielsweise Tanzchoreographien von Schülerinnen bestaunen, die sich unter der Betreuung einer Sportlehrkraft während der Projektwoche sehr erfolgreich im Cheerleading geübt haben. Im Projekt „Mathematik und Kunst“ konnten die Besucher die Verbindung zwischen diesen beiden Fächern erkunden. Das Deutsch-Projekt „Märchenhaft, fantastisch“ beschäftigte sich mit Märchen aller Art, besuchte während der Projektwoche unter anderem das Brüder-Grimm-Museum in Kassel und präsentierte schließlich, kunstvoll bebildert, eigene und verfremdete Märchen.

Da wie jedes Jahr eine Auschwitzfahrt für die Schülerinnen und Schüler der Einführungsphase angeboten wird, gab es ein Projekt zur Vorbereitung dieser Exkursion. Eine andere Gruppe von interessierten Schülern und Schülerinnen betrieb unter fachkundiger Anleitung eigene Forschungen in der Gedenkstätte Breitenau und teilte schließlich ihr dort erworbenes Wissen hochmotiviert während der Präsentationszeit.

Besucher des Projekts „Schmeckst du den Unterschied?“ konnten Markenprodukte und Billigprodukte verschiedenster Art vergleichen und testen. Weiterhin konnte man anhand von Plakaten sehr anschaulich die „Traditionen und Bräuche in Frankreich“ mit denen Deutschlands vergleichen. Auch die Bereiche der Biologie und der Chemie stellten ihre Ergebnisse, meist am Beispiel interessanter Versuche, der Öffentlichkeit vor – so konnte man beispielsweise lernen, wie man selbst einen Feuerlöscher herstellt.

Am Abend des 30. Januars präsentierte außerdem eine Gruppe aus dem Bereich „Darstellendes Spiel“ ihren während der Projektwoche entstandenen Film „Flirtduell“. Das „Afrika-Charity-Projekt“ organisierte im Foyer eine Tombola mit unterschiedlichen Gewinnen und verkaufte afrikanische Speisen in der Cafeteria. Die Einnahmen werden dann in Form einer Spende einer Schule in Afrika zukommen.

Doch nicht alle Projekte konnten oder wollten sich am Präsentationstag vorstellen. So nutzen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Sportleistungskurse diese Zeit für das Skilanglaufprojekt in Tschechien. Für die Abiturienten bereitete das „Abi-Glück-Team“ verschiedene kleine Überraschungen und Glücksbringer für die Zeit der Prüfungen vor.

Das Projekt „Bunter Abend“ nutzte die Zeit zum Entwickeln und Erproben kreativer musikalischer, literarischer und schauspielerischer Beiträge, welche am 6. und 7. Februar jeweils um 19 Uhr präsentiert werden. Die beiden Termine finden unter dem Motto „A School of Magic“ statt.

Das Fazit unserer Gruppe, des Organisationsteams der Projektwoche, ist ein durchweg positives. Die Zeit von Montag bis Donnerstag war für uns alle eine gelungene Abwechslung zum Alltag in der Geschwister-Scholl-Schule und wird uns positiv in Erinnerung bleiben. Wir hoffen, dass die anderen Teilnehmer und Teilnehmerinnen der „ProWo“ unsere Meinung teilen und bedanken uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Lehrkräften, Teilnehmern und Teilnehmerinnen und bei allen interessierten Besuchern.

Das Organisationsteam 

 

Präsentationstag der Projektwoche am 30.01.2014 von 17:30 - 19:30 Uhr

 

Für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Mittelstufe und ihre Eltern steht nun die Entscheidung über einen Übergang in die Gymnasiale Oberstufe kurz bevor. Aus diesem Grund bietet die Geschwister-Scholl-Schule Melsungen, das Oberstufengymnasium des Schulverbundes Melsungen, am Donnerstag, den 30.01.2014 ab 18:00 Uhr (Raum 4) die Möglichkeit an, sich von Mitgliedern der Schulleitung über das Angebot der Geschwister-Scholl-Schule, den Übergang in die Gymnasiale Oberstufe und den Besuch der Einführungsphase informieren und beraten zu lassen.

An diesem Tag können Besucher das Oberstufengymnasium einmal von einer anderen Seite kennenlernen. Denn am Donnerstag endet die diesjährige Projektwoche und die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Projekte von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr der Öffentlichkeit vor. So besteht die Möglichkeit, Ausstellungen und Präsentationen aus den Bereichen Gentechnik, Märchen, Cheerleading und vielen mehr zu besuchen. Die Besucher können Meilensteine der Mathematik sowie Traditionen in französischsprachigen Ländern kennenlernen und das Können von Schülerinnen und Schülern aus dem Darstellenden Spiel bei einer Filmvorführung (siehe auch Folgeartikel) bestaunen. Das Africa-Charity-Projekt wird im Rahmen einer Spendenaktion mit leckeren Speisen für das leibliche Wohl sorgen.

Während der Projektwoche wird auch der alljährlich stattfindende Bunte Abend der Geschwister-Scholl-Schule vorbereitet – dieses Jahr soll es am Donnerstag, den 06.02.2014 und am Freitag, den 07.02.2014 „magisch“ werden. Interessierte können ab dem Präsentationstag Karten im Vorverkauf erwerben.

Wir freuen uns auf ihr Erscheinen!

Julia Götte

 

Weitere Informationen: Geschwister-Scholl-Schule, Dreuxallee 32, 34212 Melsungen, Tel. 05661-2195

 

Präsentation des Filmprojekts am 30.01.2014 um 18:30 Uhr in der Aula der GSS

 

 

GSS-Kurse zu Gast beim Bundessozialgericht: „Es geht nicht um Gewinnen und Verlieren“

 

Selbst einmal auf der Richterbank zu sitzen und sich zumindest gedanklich in die Lage eines Bundesrichters zu versetzen. Diese und viele weitere Eindrücke und Erfahrungen wurden den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses Ethik unter der Leitung von Frau Zekl sowie des Leistungskurses Politik und Wirtschaft von Herrn Prauss am Mittwoch, dem 15.01.2014 zuteil. Im Rahmen einer Exkursion besuchten sie das Bundessozialgericht in Kassel. Vor Ort wurden sie von einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und einem Mitarbeiter des Hauses betreut. Nach einer kurzen Einführung, welche viele interessante Informationen über die Entwicklung des Hauses sowie über die Einrichtung des Gerichtes als solches und dessen Bedeutung für die Stadt Kassel beinhaltete, begann der Rundgang durch das Gerichtsgebäude.

Die erste Station bildete der Sitzungssaal. Hier wurde den Schülerinnen und Schülern gleich zu Beginn des Rundganges die erste Aufgabe des Tages gestellt. Aus einer Vielzahl von Begriffen sollten sie je einen auswählen, um anschließend in der Gruppe die Beweggründe der Auswahl gerade dieses Begriffes, und dessen Bedeutung im Kontext des Gerichtes zu erläutern. Sowohl die jeweilige Einordnung als auch Fachinformationen zu den Begriffen wurden von den beiden Mitarbeitern ergänzt. Die Mitarbeiterin berichtete, dass sie derzeit für das Bundessozialgericht die Aufgabe der wissenschaftlichen Mitarbeiterin innehat und in ihrer Tätigkeit Informationen zu anstehenden Gerichtsverfahren sammelt. Hauptberuflich ist sie selbst Richterin.

 

Im Anschluss wurde der Rundgang fortgesetzt und neben Einblicken in die Räumlichkeiten, wie zum Beispiel das Beratungszimmer der Richter, erhielten die Kurse auch immer wieder Informationen über Besonderheiten des Gebäudes. So wurde insbesondere die architektonische Gestaltung im alten Trakt des Gerichtes thematisiert und erläutert, dass der ehemalige Eingangsbereich ein Relikt aus der Zeit des Nationalsozialismus ist. Unter dem Eindruck der düsteren Wandverkleidung aus schwarzem Marmor und einer insgesamt geringen Deckenhöhe sprach ein Schüler von einer „bedrückenden Atmosphäre“.

Im Rahmen der Sanierung wurde ein neuer hellerer und großzügiger gestalteter Eingang auf einer anderen Seite des Gebäudes geschaffen, um die Erzeugung ähnlich negativer Gefühle zukünftig sowohl bei den Besuchern, als auch bei den Mitarbeitern des Gerichts zu vermeiden. Der ehemalige Eingang stellt somit heute noch ein Mahnmal dar und steht stellvertretend für viele weitere Gebäude, in welchen während der Zeit des NS-Regimes die Architektur zur Verherrlichung und Hervorhebung des nationalsozialistischen Gedankengutes und der Ideologie missbraucht wurde.

Nach dem Exkurs in die Vergangenheit stand bei einer anschließenden Diskussion in einem weiteren Sitzungssaal die Gegenwart im Fokus. Neben Inhalten und Diskussionsergebnissen aus dem Unterricht wurden auch Lerninhalte mit den Auffassungen der beiden Mitarbeiter verglichen. Hieraus entstand nach kurzer Zeit eine sehr interessante Diskussionsrunde, in welcher insbesondere der Aspekt des Ansehens der Gerichte in Deutschland unter jungen Leuten thematisiert wurde. Die Ergebnisse brachten einen immensen Gewinn für Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Mitarbeiter. Diese bekamen eine ehrliche Bewertung, wie die junge Generation die Gerichte, und somit ihre tägliche Arbeit, wahrnimmt. Es zeigte sich, dass nahezu alle Schüler ein ausschließlich positives Bild der Arbeit deutscher Gerichte haben.

Im Folgenden wurden dann auch persönliche Elemente debattiert. So stellte sich bei einer breiten Mehrheit der Kursteilnehmer die Frage, ob Richter die von ihnen gesprochenen Urteile immer als gerecht beurteilen. Diese Frage müsse man von zwei Standpunkten betrachten, so die Richterin. Zum einen sei Gerechtigkeit und Recht immer etwas Objektives, Empfindungen spielten keine Rolle. Die Aufgabe des Richters sei es, objektiv Gerechtigkeit umzusetzen, dazu sei man als Richter berufen. Auf der anderen Seite gibt es bei jedem Urteil aber auch einen persönlichen Teil. Ob ein Urteil als gerecht zu werten ist, hänge immer mit der subjektiven Sicht des Einzelnen zusammen.

Es habe viel mit Lebenserfahrung und der eigenen Meinung zu tun, daher sei der Begriff der Gerechtigkeit schwer zu greifen, so die Richterin. Sie schließt mit den Worten „es geht nicht um Gewinnen und Verlieren“, was zähle sei, dass Kläger und Beklagter am Ende eines Prozesses das Gefühl haben, objektiv bewertet worden zu sein. Letztlich sei es das Wichtigste, Gerechtigkeit zwischen allen Interessen zu schaffen. Sie stellt somit am Ende einen zentralen Aspekt heraus, dessen Geltungsbereich nicht nur im Gerichtswesen Bestand hat. Und so dürfte vor allem diese Ausführung vielen Schülern auch für ihr zukünftiges Leben und ihren Alltag im Gedächtnis bleiben.

Jan Pohle

 

Fußball-Ehemaligenturnier 2013

 

Das diesjährige Ehemaligenturnier am 13.12.2013 war ein gelungener Abend mit schönen Toren und sehr spannenden, technisch und spielerisch auf hohem Niveau angesiedelten  Spielen. Bereits zum vierten Mal setzte sich der starke Abi-Jahrgang des Jahres 2001 durch, der wohl damals von Tutor Bergner richtig „geformt“ wurde. Kurios war der 1:0-Gruppenspielerfolg des Jahrgangs 1990/92 gegen die im Schnitt 21 Jahre jüngeren Kicker des Jahrgangs 2013! Hierbei zeigte Oldie Prauss seine Torgefährlichkeit und Keeper Borrmann hielt alles, was auf seinen Kasten kam!

Das Siegerteam 2013: Abi-Jahrgang 2001

Im Anschluss an die Spiele saß man noch lange in der Halle zusammen und tauschte Erinnerungen aus. Alle acht teilnehmenden Mannschaften haben bereits ihre Teilnahme für das nächste Jahr zugesagt. Es werden dann sicherlich noch weitere Mannschaften dazukommen, damit man auch im nächsten Jahr wieder attraktive Spiele zu sehen bekommt.

Alexander Prauss

 

25 Jahre Sport-Leistungskurse an der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen

 

Am 13.12.2013 ab 18 Uhr findet zum siebten Mal das Fußball-Turnier der ehemaligen Schüler der Sport-Leistungskurse der GSS Melsungen in der Vierbuchenhalle in Röhrenfurth statt. Es haben sich bereits acht Mannschaften angemeldet, wobei auch der dreimalige Sieger aus dem Jahrgang 2001 zugesagt hat. Es besteht auch die Möglichkeit, noch spontan als Jahrgangsmannschaft an diesem Turnier teilzunehmen (ggf. Anmeldung möglich über Sekretariat der GSS, Tel.: 05661-2195). Während des Turnierverlaufes ist für das leibliche Wohl gesorgt. Im Anschluss findet in der Sporthalle ein gemütlicher Ausklang statt.

Alexander Prauss

 

Verabschiedung von Dr. Jochen Sturm

 

Obwohl Dr. Jochen Sturm schon im Juli verabschiedet wurde, stand seine weiße Vespa auch im neuen Schuljahr immer mal wieder vor der Geschwister-Scholl-Schule. Der frisch gebackene Oberstudienrat im Ruhestand, der im August seinen 65. Geburtstag feierte, nahm einen Abschied auf Raten. Schließlich war der Französisch-, Latein- und Italienischlehrer seit 1975 am Melsunger Gymnasium und da brauchte es ein wenig Zeit, um die pädagogische Wirkungsstätte zu verlassen und die Nachfolge und Verantwortung in jüngere Hände zu legen.

Mit Dr. Sturm verliert der gymnasiale Bildungsgang in Melsungen einen herausragenden Pädagogen, der die romanischen Sprachen mit besonderer Freude und enormen Erfolg unterrichtet hat. Geprägt wurde Dr. Sturm, wie er selbst im Rahmen seiner Verabschiedung ausführte, von seinen früheren Kollegen Heinrich Tollkopf und Gerhard Riedemann. Mit ihnen hat er den Partnerschaftsverein der Stadt Melsungen und dessen Kontakte nach Dreux in Frankreich und Todi in Italien aufgebaut und diesen auch viele Jahre als Vorsitzender geleitet.

Dr. Reinhard Köhler, der Leiter der Geschwister-Scholl-Schule, beschrieb Dr. Sturm bei der Verabschiedungsfeier als einen sehr vielseitig begabten und engagierten Menschen und dankte ihm für die immer vorbildhafte pädagogische Arbeit. Er würdigte dessen hohen Einsatz in den Schulen des Melsunger Schulverbundes sowie für den Schüleraustausch nach Frankreich und Italien, den Dr. Sturm über lange Jahre hinweg organisierte und leitete.

Darüber hinaus war Dr. Sturm in der Referendarsausbildung, in der Volkshochschule, in der Lehrerfortbildung, im Personalrat und in der Schulleitung tätig. Auch seine wissenschaftliche Arbeit kam nicht zu kurz: er war akademischer Tutor und Lehrbeauftragter an der Universität-Gesamthochschule in Kassel, dort wurde er auch promoviert.  

Und schließlich ging dies alles einher mit einer großartigen pädagogischen Begabung, so dass Dr. Sturm  bei Schülerinnen und Schülern, Kollegen und Mitarbeitern immer eine hohe Wertschätzung und Beliebtheit erfahren hat. Für seine Verdienste, die er besonders auch außerhalb des schulischen Bereichs erwarb, wurde Dr. Jochen Sturm 2006 mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Im Rahmen der Verabschiedung stellten die Lehrerinnen und Lehrer des Kollegiums der Geschwister-Scholl-Schule ihre musischen Begabungen unter Beweis. Während Catherine Berthelot-Nowatzki und Michael Eckhardt den raffiniert umgearbeiteten Faust-Monolog gleichermaßen professionell wie unterhaltsam zum Besten gaben, intonierte eine Lehrercombo den bekannten italienischen Schlager „Azzurro“ – ein Seitenhieb auf die demnächst vielleicht zu erwartende Sehnsucht des Pensionärs nach der früheren Schule. Dr. Jochen Sturm nahm die Beiträge mit großer Freude auf, blieb aber mit Blick auf den vermeintlichen Ruhestand gelassen: er rechne nicht mit Langweile.

 

Vor wenigen Tagen hat Dr. Sturm nun endgültig die Schulschlüssel abgeben; das Foto zeigt den Pensionär, dessen kommende Monate bereits gut verplant sind, im Foyer der Geschwister-Scholl-Schule vor dem Bild der italienischen Partnerstadt Todi, die er viele Jahre mit Schülergruppen besucht hatte.

Dr. Reinhard Köhler

 

GSS-Schüler gestalten Plakate zum Thema „Sucht“ für die Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises

 

„Wer früh mit dem Alkohol anfängt, trinkt später mehr“

Für das Trinkverhalten im Erwachsenenalter macht es einen großen Unterschied, ob Jugendliche bereits mit 13 oder 15 oder erst mit 20 Jahren und älter anfangen, Alkohol zu trinken.

Das ist nur eine von vielen interessanten Erkenntnissen, die rund 300 Gäste der diesjährigen Öffentlichkeitsveranstaltung der Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises im Parkhotel Borken mit nach Hause nehmen konnten. Dr. Edelhard Thoms, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Leipzig, stellte unter dem Veranstaltungstitel „Früh auffällig und später süchtig?“ eine Vielzahl von Forschungsergebnissen, eigenen Erfahrungen und Fallbeispielen aus der Arbeit in seiner Klinik vor. […]

Umrahmt wurde die Vortragsveranstaltung mit einer Ausstellung von Kunstwerken von Schülern des Melsunger Oberstufengymnasiums Geschwister-Scholl-Schule zum Thema „Alte Künstler - neue Süchte“. Auf Anregung und unter Anleitung ihres Kunstlehrers Herrn Lammert hatten sie Motive bekannter Kunstwerke so umgestaltet, dass wirklich sehenswerte Anti-Sucht-Plakate daraus wurden.

Die Werke der Schüler sind noch bis zum 22.11.2013 in der Kreisverwaltung Homberg (Glaspassage) für alle Interessierten zu sehen.

Gudrun Domes, Beratungsstelle, Herr Lammert, Kunstlehrer der GSS Melsungen

 Presseinfo der Beratungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises / Überarb. J. Kramer 

 

GSS-Infotag 2013 ein voller Erfolg

 

Zum diesjährigen Informationstag für Eltern und Schüler der künftigen Einführungsphase am 16.11.2013 fanden sich mehr als 200 interessierte Besucher an der Geschwister-Scholl-Schule ein, um sich über das Kursangebot sowie die Profile der einzelnen Fächer zu informieren.

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte der GSS hatten ein vielseitiges Informationsprogramm zusammengestellt, das einen Überblick über die vielfältigen Bildungsangebote des Melsunger Oberstufengymnasiums offerierte. Wenn sie mehr wissen möchten über den "Weg zum Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule", folgen Sie bitte dem unten angegebenen Link!

J. Kramer

Der Weg zum Abitur an der Geschwister-Scholl-Schule (Link)

 

Der Weg zum Abitur in Melsungen

 

Für viele Schülerinnen und Schüler rückt jetzt der Zeitpunkt näher, an dem sie sich entscheiden müssen, ob und an welcher Schule sie die gymnasiale Oberstufe besuchen und das Abitur ablegen werden. Aus diesem Grund lädt die Geschwister-Scholl-Schule am

Samstag, den 16.11.2013 von 10.00 bis 12.00 Uhr

zu der Informationsveranstaltung „Die Geschwister-Scholl-Schule stellt sich vor: Der Weg zum Abitur in Melsungen“ ein. An diesem Tag öffnet die Schule ihre Türen für Interessierte, damit Sie sich vor Ort über das Oberstufengymnasium unserer Region informieren können.

Die Veranstaltung beginnt mit einer kurzen Einführung in das Oberstufensystem durch Mitglieder der Schulleitung. Im Anschluss daran können sich die interessierten Besucher auf einem Rundgang durch das Schulgebäude von Schülerinnen und Schülern der Geschwister-Scholl-Schule einen Einblick in das Arbeiten und Lernen an der Oberstufe geben lassen und das vielfältige Fächerspektrum kennenlernen, für das unsere Schule bekannt ist.

Diese Informationsveranstaltung richtet sich in erster Linie an die Eltern und ist der Auftakt unserer Aktionen zur Übergangsberatung. So werden die Schülerinnen und Schüler aus den Gesamtschulen des Melsunger Schulverbundes im Rahmen weiterer Veranstaltungen wie dem „Schnupperunterricht“, einer Beratung zur Orientierungskurswahl u.v.a. entsprechend informiert und beraten, sind aber zu der Veranstaltung auch herzlich willkommen.

Weitere Informationen: Geschwister-Scholl-Schule, Dreuxallee 32, 34225 Melsungen, Tel.: 05661-2195, www.gss-melsungen.de

 

Hinweise zum Schuljahresbeginn 2013/2014

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

ich begrüße Sie als Schulleiter der Geschwister-Scholl-Schule ganz herzlich in der neuen Einführungsphase.

In den letzten Wochen wurden Sie in unsere Schule aufgenommen und werden im Schuljahr 2013/14 die Einführungsphase besuchen. Ihren Fachwahlwünschen entsprechend wurden sie den von uns angebotenen Kursen zugeordnet.

Die Einteilung in die Orientierungskurse wurde in der letzten Schulwoche vor den Ferien an die Schulen im Schulverbund weitergeben und konnte dort eingesehen werden. Die Schülerinnen und Schüler, die von außerhalb des Schulverbundes zu uns kommen, konnten diese Pläne in der Zeit der letzten Schulwoche vor den Ferien in unserem Sekretariat erfragen. Die individuellen Stundenpläne werden zusammen mit dem Tutor am ersten Schultag besprochen.

Am Montag, den 19.08.2013 beginnt die Schule ab 7.50 Uhr in unserer Aula, wo Sie Ihre künftigen Tutorinnen und Tutoren kennenlernen werden. Sie werden Ihnen in der Oberstufe für individuelle Fragen zur Verfügung stehen und eine Ihren bisherigen Klassenlehrerinnen und -lehrern vergleichbare Funktion wahrnehmen. An Ihrem ersten Tag erhalten Sie auch unsere „Blaue Mappe“, eine Urkunden- und Informationsmappe, in der für Sie schriftlich die wichtigsten Informationen über unsere Schule und das Oberstufensystem, aber vor allem auch Ihre Ansprechpartner an der GSS zusammengefasst sind.

Denn neben Ihren Tutorinnen und Tutoren können Sie bei weitergehenden Problemen die Mitglieder der Schulleitung (Frau Stelzig, Frau Dr. Dippel, Frau Eickhoff und Herrn Schmidt) jederzeit ansprechen. Die Schulleitung erreichen Sie am besten über das Sekretariat. Hier arbeiten Frau Kirchhoff, Frau Wiederhold und Frau Bätz, die Ihnen sicherlich bei vielen Fragen Auskunft geben werden.

Den Reinigungsdienst leitet Frau Pielka. Bitte leisten Sie auch als Schülerinnen und Schüler Ihren Beitrag zu einer sauberen Schule, indem Sie Ihren Abfall nicht achtlos auf den Boden werfen, sondern in die überall aufgestellten Mülleimer.

Unsere Cafeteria finden Sie in der Aula. Nutzen Sie dieses tolle Angebot und scheuen Sie sich nicht, Wünsche, Anregungen und Kritik an die Cafeteria weiterzugeben.

Last but not least möchte ich Sie natürlich noch auf die SV als Ansprechpartner hinweisen. SV-Vertrauenslehrer sind Frau Susilovic und Herr Prauss.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start an der Geschwister-Scholl-Schule, viel Erfolg im neuen Schuljahr und eine insgesamt erfolgreiche und gute Schulzeit bis zum Abitur.

Ihr 

Dr. Reinhard Köhler, OStD

 

Veranstaltungen 2012/2013

 

Hier finden Sie weitere Inhalte zu den Veranstaltungen des Schuljahres 2012/2013.