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Freitag, 20. Oktober 2017

Schauspielerische Psychologie in der GSS

Für einen gelungenen, kulturellen Abschluss des Schuljahres sorgte am 20. und 21. Juni der Grundkurs Darstellendes Spiel unter Frau Schreier in der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen. Hier fand am Montag und Dienstag der letzten Woche vor den Ferien ein psychologisch tiefgreifendes Schauspiel unter dem Titel „Begegnungen“ statt.

Ein ganzes Jahr lang hat sich der Kurs der Theaterinteressierten auf dieses Finale vorbereitet, jede Woche drei Schulstunden. Gemeinsam entwickelten sie ein komplexes, auf gelungene Weise kafkaeskes Theaterstück, welches die verschiedenen seelischen Probleme der Charaktere behandelt, welche in einer Gruppentherapie Zuflucht suchten. Es zeigt, wie sich die Menschen gegenseitig helfen und aufhelfen, wie sie die Lösungen für ihre Probleme entdecken – das Schauspiel zeigt aber auch die Schattenseiten von Misstrauen und Furcht. Ein allzu häufiges Problem bei seelischen Erkrankungen ist ja die Geheimhaltung des Betroffenen, der sich selbst nicht eingestehen will, krank zu sein. Auch dieser Aspekt wurde wortwörtlich „beleuchtet“.

Der Applaus am Ende der Vorstellung belohnte schließlich die Mühen und Leistungen, die die Schüler in das große Projekt gesteckt hatten – unter Anderem die Klausuren, die noch zusätzlich zu den Proben geschrieben wurden. Alles in allem wurde somit den vielen Zuschauern ein fantastischer Übergang in die Sommerferien ermöglicht.

 

Lennard Bodden

Theaterstück an der Scholl-Schule: Komödie zum Nachdenken

Die HNA berichtete am 20.06.2011 (: http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/komoedie-nachdenken-1290012.html):

Melsungen. „Begegnungen“ heißt das Theaterstück, das 16 Oberstufenschüler der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen der Öffentlichkeit zum Schuljahresende in ihrer Schulaula präsentieren.

Szene aus dem Theaterstück „Begegnungen“: Die Darsteller mit in der Mitte Ercan Aydin (mit Krawatte) in der Rolle des Therapeuten Dr. Werner . Foto: Mangold

Die Aufführung ist ein Höhepunkt und der Jahresabschluss im Fach Darstellendes Spiel. Ein Jahr lang haben die Schüler daraufhin gearbeitet. Sie haben sich das Thema und die Umsetzung selbst ausgedacht, ein Konzept entworfen, Texte geschrieben, die Dramaturgie der Handlung entwickelt und das Stück auf der Bühne inszeniert.

Entstanden ist eine moderne Komödie mit viel schwarzem Humor und ernsten Hintergedanken, die ohne Kulissen und mit wenigen Requisiten von den Dialogen der Schauspieler lebt. Die Handlung beschreibt die Situation in einer Gruppentherapiestunde: Die Patienten haben unterschiedliche psychische Probleme und versuchen diese mit Hilfe von Therapeut Dr. Werner zu lösen, der aber auch eigene Sorgen hat, was manche spannende Verwicklung verursacht.

Diese Begegnungen in der Therapiestunde werden zu Auseinandersetzungen nicht nur mit den anderen, sondern auch mit sich selbst. Der Zuschauer entdeckt dabei den Menschen hinter der Fassade und wird angeregt, über die menschliche Gemeinschaft und ihren Umgang mit psychisch Kranken nachzudenken. Außerdem gibt es für das Publikum viel zu lachen.

„Es ist immer schön, wenn man die Entwicklung der Schüler sieht“, sagt Lehrerin Alexandra Schreier. Sie unterrichtet die Schüler im Darstellenden Spiel, das als Wahlfach statt Kunst oder Musik belegt werden kann. Manche Schüler hätten vorher noch nie Theater gespielt, erklärte sie. Nun das Ergebnis vieler Schulstunden und intensiver Probenwochenenden zu sehen, sei eine große Freude für sie. Das Theaterspielen stärke das Selbstwertgefühl und helfe auch in anderen Fächern, beispielsweise bei Präsentationen, selbstsicherer aufzutreten und auch improvisieren zu können.

Das Abi in der Tasche: 128 Melsunger Schüler haben ihre Zeugnisse bekommen

Die HNA berichtete am 18.06.2011: http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/abitur-tasche-1288561.html

Körle. „So sehen Sieger aus“ beglückwünschte Heidi Sostmann vom Elternbeirat der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) in Melsungen die Abiturienten bei der Abschlussfeier in der Berglandhalle in Körle. Freude, Stolz und Erleichterung über die Leistung war den Absolventen ins Gesicht geschrieb

Fand Worte zum Abschluss: Jayasuriya Hansaka Sadesh.

„Wir haben das Abi geschafft. Aus uns muss nichts mehr werden, weil wir schon was sind“, scherzte Abiturient Jayasuriya Hansaka Sadesh am Ende seiner Rede und drückte damit die Stimmung unter den Schülern aus. Denn an diesem Abend wollten alle ihren Erfolg feiern und nicht die Antwort auf die häufig gestellte und für viele schwierige Frage erörtern: „Was machst Du nach dem Abi?“

Eltern, Geschwister und Lehrer feierten mit. Rund 650 Gäste waren in der festlich geschmückten Halle dabei, als die Abschlusszeugnisse verteilt wurden. Die Tische waren von den Schülern zusätzlich mit witzigen Schwarz-Weiß-Fotos aus ihrer Schulzeit dekoriert worden, Cocktailkleider und Anzüge der Abiturienten trugen zur festlichen Stimmung bei.

128 Schüler der GSS haben das Abitur bestanden, 24 Schüler schafften die Traumnote Eins, 80 Schüler schnitten mit einer Zwei vor dem Komma ab. „Sie sind ein sehr guter Jahrgang“, lobte Schulleiter Dr. Reinhard Köhler. Er wünschte den Schülern ein intensives Leben und, in Anlehnung an ein Zitat aus dem Buch „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint Exupery, dass sie mit dem Herzen gut sehen und das Wesentliche in rasanten Zeiten erkennen können.

Mit viel Witz führten die Abiturienten David Höth und Robert Eberlein durch ein unterhaltsames Programm: Die Schüler boten ihr Können dar, die Big Band der Schule und Funky-Fresh-Federvieh machten Musik.

Mathewettbewerb 2011

Der diesjährige Schulsieger beim Mathematikwettbewerb 11 an der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen heißt Felix Stroop

Auch in diesem Jahr nahm die Geschwister-Scholl-Schule Melsungen wieder am hessenweiten Oberstufen-Mathematikwettbewerb für die Einführungsphase (Doppeljahrgang 10/11) teil. Der Wettbewerb wird seit dem Jahr 2000 von dem in Bensheim ansässigen Zentrum für Mathematik im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums ausgerichtet. Dabei müssen die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in einer zweistündigen Klausur ihr mathematisches Können unter Beweis stellen. Die Aufgaben orientieren sich am hessischen Lehrplan, enthalten aber zugleich genügend viele Aspekte, um besonders begabte und mathematisch interessierte Jugendliche herauszufordern.
In diesem Jahr wurde dabei am Melsunger Oberstufengymnasium das erste Mal eine Punktzahl von über 50 Punkten  erreicht: Felix Stroop schaffte 54 von 60 möglichen Punkten. Am Montag überreichten ihm aus diesem Anlass seine Mathematiklehrerin Ramona Helmig und die Mathematik-Fachsprecherin Claudia Bohn im Namen des Zentrums für Mathematik eine Urkunde und einen Buchpreis.

Begegnungen: Aufführung des DS GK 12

Am Montag, den 20.06., und Dienstag, den 21.06., wird ab 19:30 Uhr in der Aula der GSS der Grundkurs Darstellendes Spiel 12 unter der Leitung von Alexandra Schreier das Stück Begegnungen aufführen (Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €).

 

16 Patienten treffen sich zur 1. Therapiestunde bei Dr. Jürgen Werner. Alle haben unterschiedliche psychische Probleme und versuchen diese mithilfe der Gruppentherapie zu lösen.

Diese „Begegnungen“, arrangiert von Dr. Werner, werden zu Auseinandersetzungen nicht nur mit den anderen, sondern auch mit sich selbst. Dr. Werner bekommt außerdem mit seinen Patienten Schwierigkeiten und auch mit der eigenen Vergangenheit, die seine Patienten interessiert und herausfordert.

Schülersportmentoren der GSS aus Melsungen helfen beim Schwimmfest der Grundschulen Melsungen

Am 6. April veranstalteten die Schulsportkoordinatoren des Schwalm-Eder-Kreises, Julia Ball und Axel Inacker, im Rahmen von Jugend trainiert für Olympia, ein Schwimmfest für die Grundschulen des Kreises. Insgesamt nahmen 112 Schüler aus 14 Mannschaften von 13 Schulen an diesem Wettkampf im Hallenbad Melsungen teil.

Die Grundschüler mussten in vier Disziplinen - zwei Einzel- und zwei Gruppenwettbewerben - ihr Können unter Beweis stellen. Diese bestanden aus einer Staffel mit Zusatzaufgaben, Startsprung mit Ausgleiten, Geräte tauchen und 25m Freistil. Hierbei ging die Mannschaft der Grundschule aus Gudensberg als Sieger hervor, den 2. Platz belegten die Schüler der Louise-Schröder-Schule aus Niedenstein. Vervollständigt wurde das Podest von der 1. Mannschaft der Astrid-Lindgren-Schule aus Neukirchen. Die Koordinatoren Ball und Inacker wurden bei der Durchführung tatkräftig von den Schülersportmentoren der GSS Melsungen unterstützt. Dieser speziell eingerichtete Kurs bildet interessierte und sportbegeisterte Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Sport zu Übungsleitern aus.

Trotz gestiegener Teilnehmerzahl zum Vorjahr verlief der Wettbewerb ohne Probleme und war für alle Beteiligten ein voller Erfolg.

Gymnasiasten der Geschwister-Scholl-Schule stellen Selbstporträts aus

Die HNA berichtete am 16.02.2011 (http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/schueler-schau-selbstportraets-1125523.html)

Schüler-Schau mit Selbstporträts

Melsungen. 16 junge Menschen, bunt und grell, winken einem von Leinwänden zu, wenn man derzeit die Kreissparkasse Schwalm-Eder in Melsungen am Sparkkassenplatz 1 betritt.

Lisa Stephan und Ingmar Dittmar von der Geschwister-Scholl-Schule präsentieren mit ihren Mitschülern Selbstporträts. Foto: Hohagen

Dort sind seit Montagabend Selbstporträts ausgestellt. Angefertigt wurden sie von vier Schülern und 12 Schülerinnen aus dem Jahrgang 12 des Kunst-Leistungskurses der Geschwister-Scholl-Schule.

„Wir haben uns im ersten Halbjahr mit dem Thema Menschenbild beschäftigt“, sagt Lehrerin Brabara Engel. Jeder Schüler habe dafür zwei Porträts anfertigen sollen. „Eins in einer Grußpose und eins nach Rembrandt“, ergänzt Schülerin Lisa Stephan. So reihen sich unter die farbenfrohen Bilder auch noch 16 Köpfe in dunklen Brauntönen ähnlich dem Vorbild des großen Barock-Künstlers. „Die Bilder sind absolut sehenswert“, wirbt Lehrerin Engel. „Deshalb wollten wir sie der Öffentlichkeit zugängig machen.“ (juh)

Selbstporträts: Die kostenlose Ausstellung in der Kreissparkasse ist bis zum 24. Februar geöffnet, zu den Zeiten: Montag bis Freitag: 8.30-12.30 Uhr und Montag,Dienstag und Freitag von 14-16.30 Uhr.

Hallo!

So werden vom 15. bis 24. Februar Selbstporträts des Leistungskurses Kunst der Jahrgangsstufe 12 die Besucher der  Geschäftsräume der Kreissparkasse Melsungen am Sparkassenplatz 1 begrüßen und mit Tschüss verabschieden!


 

Der Musikalisch-Literarische Abend 2011

Die HNA berichtete am 06.02.2011 (http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/geschwister-scholl-schueler-kultureller-kaperfahrt-1111645.html)

Geschwister-Scholl-Schüler auf kultureller Kaperfahrt

Melsungen. Zwei Abende voller Seemannsgarn und Piratenromantik boten etwa 60 Schüler aller Jahrgänge der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen der begeisterten Schulgemeinde.

„Hey, hey, Wickie“: Schmissig vorgetragen wurde der Titelsong aus der Zeichentrick-Wikinger-Serie vom Kammermusik-Ensemble und dem Projektchor. Fotos:  Brandau

Bei dem mittlerweile zur Tradition gewordenen kulturellen Höhepunkt im Schulleben können die Gymnasiasten eigene Gestaltungsideen zu einem fächerübergreifenden Thema verwirklichen – diesmal hatten sie Thema „Seefahrer und Piraten“ gewählt.

Mit „Hoist the Colours“ hisste die verwegene Crew der raubeinigen Piraten und hinreißenden Seeräuberbräute die Startflagge für ein kurzweiliges Programm mit vielfältigen musikalischen und literarischen Interpretationen des Themas. Die Musik stand dabei im Vordergrund. Beeindruckende Eigenkompositionen sowie teils eigenwillige Umsetzungen bekannter Stücke von Brecht über Styx und Silbermond bis zu traditionellen Shanties und Volksliedern begeisterten das Publikum. „Mein Gott, sind die gut!“, rief eine Zuschauerin nicht nur einmal den jungen Akteuren zu.

Die Brecht/Weill’sche SeeräuberJenny alias Tamara Bodden, begleitet von Björn Schreck, brillierte neben Seeräuber-Opa Fabian aus „Pippi Langstrumpf“ (Svenja Kroll, Letitia Wahl). Die selbst komponierte „Ballad of John Silver“ (David Höth, Lea Teschauer, Julia Hansmann) ließ die Schatzinsel von Robert Louis Stevenson am Horizont auftauchen, während die Loreley durch die Eigenkomposition von Jonas Breitenstein, Katharina Dück und Sandra Bodden interpretiert wurde.

Besonders die GSS-Big Band unter Leitung von Elke Jenge brachte die Planken der Aula zum Beben. Aber auch die gesprochenen Textbeiträge verdienten große Beachtung. Die altgriechische Kurzfassung von Homers Odyssee hatte die Lacher verdientermaßen auf ihrer Seite. Kreativ und gekonnt vorgetragene Lesungen zu „Moby Dick“ in Prosa und Lyrik sowie der Vortrag „Die Frau am Meer“ nach Motiven von Henrik Ibsen (beides von Olga Dinner, Jenniffer Kuhnt und Milan Schomber) lösten das Versprechen des literarischen Anteils ein.

Insgesamt gab es viel Lob für die gesamte Besatzung und die Kapitäne und Steuermänner und -frauen (Elke Bussiek, Jörn Dahlke, Ramona Helmig, Elke Jenge, Jan Kramer und Kathrin Melsheimer). Auch die Kombüse (Sport-GK) die Technik (Dana Krippendorf u.a.) und die Matrosen vom Bühnenaufbau verdienen Anerkennung. (zbr)

Ausstellung des Kunstkurses 12

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 zeigen Ergebnisse aus dem 1. Halbjahr 2010/2011 ihres Kunstunterrichtes in den Fluren der Geschwister-Scholl-Schule.

Das Menschenbild war Thema, das Selbstporträt Aufgabe ...

   

ProWo 2011

Die HNA berichtete am 28.01.2011 (http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/buddha-antike-kicker-1101170.html):

Geschwister-Scholl-Schüler forschten und lernten eine Woche lang jenseits des Lehrplans

Buddha und antike Kicker

MELSUNGEN. Schon die Azteken und Maya des alten Mexiko haben Fußball gespielt – eine überraschende Erkenntnis junger Forscherinnen bei den Projekttagen an der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule. Am Donnerstag haben die Gymnasiasten die Ergebnisse einer Woche freier, kreativer Arbeit jenseits des Lehrplans vorgestellt.

Seeräuber in der Schule: Die Gruppe um Franziska Holzhauer und Melissa-Joy Degenhardt (vorn, von links) lief in schrillem Piraten-Outfit Werbung für den bunten Abend der Schule, der am kommenden Donnerstag in der Aula stattfinden soll. Foto:  Berger

Seeräuber in der Schule: Die Gruppe um Franziska Holzhauer und Melissa-Joy Degenhardt (vorn, von links) lief in schrillem Piraten-Outfit Werbung für den bunten Abend der Schule, der am kommenden Donnerstag in der Aula stattfinden soll. Foto:  Berger

Und die Resultate konnten sich sehen lassen. Von der Bedeutung der französischen Sprache in der Welt bis zum Buddhismus reichte das Spektrum der Themen. Die Schüler im Alter von 15 bis 19 Jahren hatten sich einiges ausgedacht, um ihrer Projektwoche Sinn und Inhalt zu verleihen.

Mit der Geschichte des Sports befassten sich unter anderen Lara Theis und Christina Seeber, beide aus der Jahrgangsstufe 11. „Wir haben uns gefragt, wie alt die verschiedenen Sportarten wohl sind“, erklärte Lara Theis. Das sei nicht ganz einfach zu recherchieren gewesen, doch eine Spur führte dann beispielsweise bis zu den alten mittelamerikanischen Kickern.

„Die Projekte sind vom Niveau natürlich der Oberstufe angepasst“, sagte Jörn Dahlke, Lehrer für Deutsch und Religion und Organisationsverantwortlicher der Projektvorstellung. „Bei uns sind die Projekttage nicht gleichbedeutend mit unterrichtsfreier Zeit und Faulenzerei“, betonte Dahlke. Im Gegenteil: Die Gymnasiasten befassten sich von Montag bis Mittwoch in kleinen Arbeitsgruppen mit den Naturwissenschaften ebenso wie mit Kunst und Kultur, Politik und Geschichte sowie mit Technik und auch mit Stressvorbeugung.

Duft und Massage

„So ist es für uns Schüler wichtig, dem täglichen Stress einen Gegenpol zu bieten“, sagte Monja Siemon aus der Jahrgangsstufe 11. Monja betreute zusammen mit ihren Mitschülerinnen den Raum der Ruhe, in dem die Besucher eine Massage genießen oder einfach ein paar Minuten den Duft der Räucherstäbchen einatmen und sich entspannen konnten.

Einige Meter weiter standen die Schüler der Literaturgruppe dem Publikum Rede und Antwort. „Viele halten die Dichtung für altmodisch und unzeitgemäß“, sagte Klaudia Völz aus der Jahrgangsstufe 12. Doch das treffe nicht zu: Die Dichtkunst vermittele Wissen, Gefühl und Verständnis. Das haben die Gruppenteilnehmer gleich selber ausprobiert und eine moderne Adaption des Schiller-Dramas Maria Stuart geschrieben.

Insgesamt 550 Schüler füllten die Projekttage der Geschwister-Scholl-Schule mit Leben. Das Besondere daran sei, so Lehrer Jörn Dahlke, „dass die Projekte nicht von Lehrern, sondern von unseren Schülern angeboten wurden“. Das sei eher ungewöhnlich, sagte Dahlke. An einem Oberstufengymnasium sei das aber der beste Weg, die Jugendlichen für Arbeitsgruppen zu begeistern.

Von Markus Berger

Aufbruch - Darstellendes Spiel Gk 13

Am Präsentationstag der ProWo führte der Grundkurs 13 Darstellendes Spiel unter der Leitung von Alexandra Schreier sein neues Stück auf: Aufbruch

„Abfahrt, Abmarsch, Fortgehen, Start, Abschied, Abflug, Abgang, Abzug, Weggang“

Dreizehn Schüler brechen auf in ein neues Leben.

Kurz nach dem Abitur gewinnen die 13 ehemaligen Schüler eine Kreuzfahrt in die Karibik. Für viele bedeutet diese Reise einen ‚Aufbruch‘ in ein neues Leben, für die anderen jedoch Abschied von ihrem gewohnten Umfeld und dem geregelten Tagesablauf. Die anfänglichen Ängste vor den Gefahren des Meeres sind bald vergessen. Die Angst steigert sich in Euphorie. Und nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Zimmerfindung verbringen bald alle 13 schöne Tage auf dem Kreuzfahrtschiff. Doch ist diese Reise wirklich so ungefährlich, wie alle behaupteten? Sind die Ängste wirklich  unbegründet oder bergen die Tiefen des Meeres doch ungeahnte Gefahren? Diese Reise wird zeigen, wer wirklich bereit für eigenständiges Leben ist. Und wer in den gewohnten Alltagstrott zurückkehren wird.

(Darsteller: Rebekka Artarian, Katharina Bohn, Laura Giese, Christopher Hansen, Stefanie Heckemann, Katrin Hofmann, David Hollstein, Florian Holzhausen, Vanessa Karthäuser, Marvin Knetsch, Süheyla Sagir, Alexander Schmidt)

Seefahrer und Piraten!

Auch in diesem Jahr präsentieren Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Schule an zwei Abenden, am 03. & 04.02.2011, 19:00 Uhr, wieder ein musikalisch-literarisches Potpourri. Die Teilnehmer haben selbst entschieden, in diesem Jahr kreativ in die Welt der Seefahrer und Piraten einzutauchen. Über das letzte Schulhalbjahr hinweg wurde gemeinsam nach passenden musikalischen und literarischen Stücken geforscht. Im Musikunterricht bestand die Gelegenheit, auch eigene Stücke zu komponieren. Aus der Probenarbeit der Ensembles und der kreativen Arbeit in der Projektwoche entstand ein buntes Programm von Käpt’n Blaubär über Jack Sparrow bis zur Seeräuberjenny, von den verfluchten Gewässern der Karibik über den eiskalten Nordatlantik bis nach Cantaloupe Island, von triefendem Herzschmerz auf sinkenden Ozeanriesen bis hin zu rumseliger Piratenromantik. Die Reisen auf der GSS Queen Sophie sind stets sehr begehrt – handeln sie daher schnell! Tickets sind am Präsentationstag der Projektwoche (27.01.2011, 16-19 Uhr) oder im Passagebüro (Sekretariat) der Geschwister-Scholl-Schule (Tel.: 05661-2195) erhältlich.

Ehemaligenturnier am 10.12.2010

Wie bereits in den vergangenen Jahren hat sich auch beim 4. Fußbalturnier der ehemaligen Sport-Leistungskurse eine gewisse spielerische Klasse gezeigt! In diesem Jahr konnten sogar die „älteren Herren“ zeigen, wozu sie noch in der Lage sind. Während der stark dezimierte Jahrgang 1990 nur den 6.Platz erreichen konnte, musste sich der Jahrgang 1992 erst im Finale geschlagen geben. Nach den Jahrgängen 2001, 2005, 2001 reihte sich in diesem Jahr der siegreiche Jahrgang 2007 in die Ära der Geschwister-Scholl-Schule Fußballgeschichte ein.

Im Anschluss an das Turnier wurde wie in jedem Jahr ein gemütlicher Ausklang betrieben.

A.Prauss

Weihnachtsmarkt 2010

Wie auch schon in den vergangenen Jahren war die GSS auch dieses Jahr wieder mit einem Stand auf dem Melsunger Weihnachtsmarkt vertreten. Am Samstag, den 11.12., verkauften Schülerinnen und Schüler der GSS Kuchen, Plätzchen und warme Suppe gegen Spenden. Parallel dazu fand auf dem Marktplatz die große X-Mas Party mit DJ Patrick statt, die trotz nass-kaltem Wetters viele Besucher anzog. Oder war doch der Stand der GSS der Grund für den großen Ansturm? Der Verkauf jedenfalls lief besser als in den Jahren zuvor. Allein durch Spenden konnte ein Betrag von 300,00 € eingenommen werden, der zur Hälfte an Patenkinder in Koudougou gespendet und zur anderen Hälfte für die SV-Arbeit an der Schule verwendet wird. Dies wäre ohne die vielen Helfer nie möglich gewesen, denen hier auch noch einmal ein großer Dank ausgesprochen werden soll.

Vielen Dank an die vielen Kuchenspender, betreuenden Lehrkräfte und freiwilligen Verkäufer, die bis spät in die Nacht
den Stand betreuten.

Niklas Steube

"Bio-Technikum-Truck" an der GSS

Die HNA berichtete am 03.12.2010 (Quelle: www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/schueler-moerderfang-1032047.html)

 

Auf Mörderfang: Im Labor beschäftigten sich Schüler mit genetischem Fingerabdruck

Melsungen. Wer hat den Mord begangen? Welche DNA stimmt überein? Mit diesen Fragen beschäftigten sich 20 Schüler der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule. Und zwar nicht als Kriminalpolizisten, sondern als forensische Wissenschaftler auf Zeit.

Im Biotechnikum – einem zweigeschossigen Truck mit einem hochmodernen molekularbiologischen Labor – ging der Bioleistungskurs der Jahrgangsstufe zwölf am Donnerstag auf eine fiktive Mörderjagd.

Zurzeit ist das Biotechnikum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Hessen-Tour, macht noch heute Halt in Melsungen. Mit an Bord sind die beiden Biologen Dr. Katrin Silbermann und Dr. Hella Tappe.

„In unserem DNA-Praktikum wollen wir einen genetischen Fingerabdruck erstellen“, erklärte Hella Tappe. Dazu mussten sich die Schüler in Zweiergruppen aufteilen und nahmen pro Gruppe jeweils eine Speichelprobe aus dem Mund eines Mitschülers.

Gleich darauf wurden aus den genommenen Proben die Träger der Erbinformationen (DNA) von den Mundschleimhautzellen getrennt und dann vervielfältigt – und zwar mit der so genannten Polymerasekettenreaktion-Methode. Zum Schluss wurde noch das Erbmaterial nach Größe getrennt.

„Diese Methode ist auch abiturrelevanter Stoff“, merkte Wissenschaftlerin Hella Tappe an. Überhaupt kam die praktische Arbeit in dem gut ausgerüsteten, fahrbaren Labor bei allen Beteiligten sehr gut an. „Ich finde die Initiative Biotechnikum toll“, meinte Bio-Lehrerin Elke Bussiek. „Das ist eine Gelegenheit, die die Schule sonst nicht bieten kann.“

Theorie im Praxistest

Und auch die Bioleistungskurs-Schüler waren von dem Biotechnik-Mobil angetan. „Hier kann man das in der Praxis testen, was man sonst nur in der Schule theoretisch lernt“, sagte Schüler Matthias Stieglitz. Und seine Mitschülerin Katharina Jakob fügte hinzu: „Ich könnte mit selber vorstellen, einmal in diesem Berufsfeld zu arbeiten.“

Genau das ist eines der Ziele der Biotechnikum-Initiative. „Die Biotechnologie ist ein schnell wachsender Wirtschaftszweig. Wir brauchen Nachwuchskräfte“, erklärte Katrin Silbermann. Daher hält Hella Tappe heute einen Vortrag vor den Schülern über mögliche Karrierechancen.

Ängste abbauen

„Außerdem wollen wir die Biotechnik näher an die Menschen bringen, Ängste abbauen und Aufklärungsarbeit leisten“, erzählte sie.

Daher stand der Truck des Biotechnikums am Donnerstagnachmittag allen offen, die sich in einer Austellung informieren konnten.

Fast 800 € Spenden für Pakistan

Vor den Herbstferien wurde an der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen eine Spendenaktion von Schülern und Lehrern zugunsten der Flutopfer in Pakistan mit einem sehr beachtlichen Ergebnis abgeschlossen. Ausgelöst durch einen Spendenaufruf von Herrn Pfarrer Heinz-Ulrich Schmidt-Ropertz anlässlich des Gottesdienstes zu Beginn des Schuljahres kamen bis zu den Herbstferien 787,77 € für die leidgeprüften Menschen in Pakistan zusammen.

"Die große Bereitschaft in der Schüler- und Lehrerschaft in der Not zu helfen, hat mich wirklich sehr gefreut. Wir konnten damit unseren Beitrag leisten, die Menschen in Pakistan mit dem Wichtigsten zu versorgen und so die große Not etwas zu lindern. Ich möchte allen Spendern ganz herzlich danken.“ betonte der Leiter der Geschwister-Scholl-Schule, Herr Dr. Reinhard Köhler.

Die Aktion wurde gemeinsam von der Schülervertretung, dem Personalrat sowie der Schulleitung durchgeführt. Die Schule möchte damit ein Zeichen setzen und zeigen, dass sie das Schicksal der Menschen in Pakistan sehr betroffen gemacht hat und in Gedanken an der Seite der Opfer ist.

„Gerade jetzt brauchen die Menschen unsere Hilfe, denn die Not ist noch immer riesig.“ hob Herr Pfr. Schmidt-Ropertz hervor. Man sei in der Geschwister-Scholl-Schule bereit, auch dann noch zu helfen, wenn Medien und Tagespolitik sich längst wieder anderen Themen widmen würden.

Der Spendentopf mit den fast 800€ wurde Herrn Pfr. Schmidt-Ropertz jetzt übergeben. Die Spendengelder werden über das Diakonische Werk und deren Katastrophenhilfe nach Pakistan fließen und man ist überzeugt, dass die Spenden über diese Organisation die betroffenen Menschen auch in den sehr abgelegenen Überschwemmungsgebieten in vollem Umfang erreichen werden.

Die GSS stellt sich vor

Der Zeitpunkt rückt näher, an dem sich die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Mittelstufe zum Besuch der Ober­stufe anmelden werden. Wir würden uns freuen, wenn Ihre Entscheidung auf die Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen fiele. Daher möchte sich die Geschwister-Scholl-Schule Ihnen vorstellen.

Neben den Angeboten für Ihre Kinder wie „Schnupperunterricht", Beratung zur Wahl der Ori­entierungskurse sowie den Informationen in den Gesamtschulen unseres Schulverbundes möchten wir die Eltern, zur weiteren Information und Beratung zum Übergang in die gymnasiale Oberstufe gern am

Freitag, den 12. November 2010 von 19.00 - 21.00 Uhr

bzw. am Samstag, den 13. November 2010 von 10.00 - 12.00 Uhr

in unserem Hause begrüßen.

Neben Informationen über die gymnasiale Oberstufe und rechtliche Bestimmungen nach der Oberstufen- und Abiturverordnung vom 20.07.2009 bieten wir einen Rundgang durch unsere Schule an.

Zur besseren Planung bitten wir Sie, sich zu einem der genannten Termine bis zum 03.11.2010 (über die derzeitigen Klassenlehrer/innen) anzumelden.

Schüleraustauschfahrt nach Dreux: 30.9. – 10.10.2010

Vor den Herbstferien machte sich eine Gruppe von 32 Jugendlichen der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen, der Gesamtschule Melsungen und der Gesamtschule Guxhagen auf den Weg nach Dreux, um 10 Tage lang die Erfahrung Französisch und Frankreich zu wagen. Natürlich war das Leben in den einzelnen Gastfamilien unterschiedlich, so dass bei den unternommenen Ausflügen im Bus angeregte Unterhaltungen und lebendiger Erfahrungsaustausch stattfanden.

Am Tag nach der Ankunft fand eine Begrüßungsveranstaltung im Rathaus von Dreux statt. Dies war trotz des vollen Terminkalenders des Bürgermeisters und seines Magistrats auf Grund der am Wochenende vorgesehenen 50-Jahr-Feier der Partnerschaft mit Todi möglich. Frau Laval, die den Bürgermeister Hamel vertrat, war über das freundliche und rücksichtsvolle Auftreten der deutschen Schülerinnen und Schüler erfreut.

Die Ziele der Ausflüge waren an zwei Tagen Paris mit seinen vielen bekannten Sehenswürdigkeiten, wobei die jungen Leute sehr großen Wert darauf legten, den Louvre mit seinen unzähligen Kunstschätzen zu besuchen, was von den beiden Begleitern der Reise, Dr. Jochen Sturm von der Geschwister-Scholl-Schule und Dagmar Traut von der Gesamtschule Guxhagen gerne realisiert wurde. Eine andere Exkursion führte nach Giverny in das Haus und den wunderschönen Garten des impressionistischen Malers Claude Monet. Mit dem Besuch des königlichen Schlosses von Versailles konnte ein weiterer Höhepunkt gesetzt werden. Es war wirklich beeindruckend, die königlichen Appartements und den berühmten Spiegelsaal sowie den immensen Park mit eigenen Augen zu sehen.

Dr. J. Sturm

Lateinunterricht der etwas anderen Art

In der letzten  Woche vor den Herbstferien (1.10. – 8.10.) haben sich 100 Schülerinnen und Schüler des Melsunger Schulverbundes, also von den Gesamtschulen in Felsberg, Guxhagen, Melsungen und Spangenberg und von dem Oberstufengymnasium Geschwister-Scholl-Schule, mit ihren Latein- und Geschichtslehrern und -lehrerinnen (T. Böning, S. Brunner, B. Eickhoff, R. Horstmann, E. Hoeft, C. Siegk, G. Momberg, S. Wenderoth-Bornmann, W. Wille) auf den Weg nach Rom gemacht, um mit eigenen Augen die Orte zu sehen, die sie bisher nur aus ihren Lateinbüchern kannten.

In den letzten Wochen und Monaten hatten die Schülerinnen und Schüler sich Themen ausgesucht, zu denen sie Referate erearbeitet hatten, und waren nun in der Lage ihre Mitschüler vor Ort zu führen. Endlich konnten sie selbst über das Forum Romanum, das antike Machtzentrum des Römischen Reichs, schlendern, wo Cicero und Caesar vor über 2000 Jahren ihre Reden gehalten haben. Ein kleiner Abstecher führte  auf den Palatin, wo früher die Villen der reichen Adligen und dann die Kaiserpaläste standen. Das Kolosseum schließlich raubt einem noch heute den Atem durch seine Größe und blutige Geschichte.

Doch nicht nur die großen Repräsentationsbauten und der Luxus der Kaiser standen auf dem Programm. In den Ruinen von Ostia gewannen die Schülerinnen und Schüler einen Eindruck vom Alltagsleben der Kaufleute und Handwerker, die früher mal eben zur Imbissstube (Thermopolium) um die Ecke gingen  oder sich im Theater amüsierten.

Ein  Besuch des Vatikans, des einzigen Staats der Welt, in dem Latein noch Amtssprache ist, durfte natürlich nicht fehlen, obwohl die Prachtentfaltung im Petersdom und die Fülle der Kunstwerke in den Vatikanischen Museen wohl so manchem die Sprache verschlug. In den großen Basiliken San Giovanni in Laterano und Santa Maria Maggiore waren Spuren der antiken Bilder- und Formensprache zu entdecken. Einen interessanten Kontrast dazu bot ein Besuch in den Katakomben, den Begräbnisstätten der ersten Christen Roms vor den Toren der antiken Stadt.

Trotz des randvollen Programms voller Monumente, Kirchen und Museen blieb natürlich auch Zeit für ein Eis auf der Spanischen Treppe. Aber wenn Spangenberger und Felsberger Lateiner unterwegs sind, sieht man auch hier Togen und hört lateinische Sätze.

Mit vielen neuen Eindrücken und einem neuen Gefühl für die Gegenwart der Antike kehrten die Schülerinnen und Schüler nach sechs Tagen wieder heim  und freuen sich bereits auf die nächste Lateinstunde. Zumindest ihre Lehrer sind davon fest überzeugt.

„Die letzte Sekunde deines Lebens“

So lautete das Thema von Jürgen Hildenbeutel von der Bereitschaftspolizei Kassel an zwei Informationstagen (5. und 6.10.) der Radko-Stöckl-Schule und der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen, an denen er nun schon im vierten Jahr über die Folgen von Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr aufklärte. Das Ergebnis der zwei Tage: Schockierte, angespannte und z. T. traurige Gesichter und der Vorsatz, in Zukunft mehr Vorsicht sich und anderen gegenüber zu üben.

Mit Bildern verunglückter Autos und Menschen, die nichts verharmlosen und verstecken, wurden die Schüler emotional angesprochen. Todesanzeigen von Jugendlichen und ein Autowrack auf dem Schulhof, in dem zwei junge Menschen ums Leben gekommen waren, ließen die Gefahr plötzlich ganz nah sein und mahnten die Schüler zur Vorsicht auf der Straße. Die zentrale Aussage ist: Es kann jedem von uns passieren, jeder Zeit - und man muss daran noch nicht einmal selbst Schuld sein. Ganz eindrücklich zeigte dies der Fall einer jungen Frau, deren Auto, in dem sie selbst Beifahrerin war, von einem anderen Fahrzeug gerammt wurde, und deren Haut bei diesem Unfall zu 60% verbrannt wurde. Mit schwersten Brandverletzungen und Entstellungen, vor allem im Gesicht, unzähligen Operationen und Schmerzen, auch noch Jahre später, muss sie nun ihr Leben meistern. Es war ein Unfall wie so viele andere Unfälle: ein Unfall, der hätte verhindert werden können, hätte sich der Unfallverursacher an die „Spielregeln“ gehalten.

Begrüßung des neuen Doppeljahrgangs mit Sport und Spaß

Am Donnerstag, den 26.08.2010 veranstaltete die Geschwister-Scholl-Schule  einen Sporttag für alle drei Jahrgangsstufen im  Melsunger Waldstadion.

Es wurden Wettkämpfe in verschiedenen Teamsportarten wie Volleyball, Fußball, Tauziehen und Handball ausgetragen. Jeder Tutorenkurs gab natürlich sein Bestes und gerade im Tauziehen auf dem rutschigen Boden wurde es spannend.

Im Volleyball sowie im Tauziehen siegten die Schüler von Frau Beier, im Handball gewann die Klasse von Herrn Heß und im Fußball holte sich Herrn Eckharts Mannschaft den Sieg.

Nachdem alle Sieger geehrt worden waren, ergriff das Komitee zur Elferbegrüßung, der diesjährige Abiturjahrgang, das Wort und mit lustigen Spielen wurde der neue Doppeljahrgang (G9 und G8) gebührend begrüßt.

Für das leibliche Wohl wurde durch Kuchen- und Bratwurstverkauf sowie das Angebot verschiedenster Leckereien bestens gesorgt.  Der Verkaufserlös kam  je zur Hälfte der Schülervertretung und der Partnerstadt Koudougou zu gute.

Trotz der zeitlichvon Zeit zu Zeit wiederkehrenden Regenschauer ließen sich Schüler und Lehrer die Laune nicht verderben und verbrachten einen sportlichen sowie amüsanten Vormittag zusammen, der insbesondere den neuen Schülern den schulischen Neustart erleichtern sollte.

 

 

Früh in den Beruf starten

Melsunger Gymnasiasten informierten sich über Möglichkeiten des Dualen Studiums

Melsungen. Nach der Schule eine Ausbildung beginnen oder doch lieber studieren? Viele Abiturienten tun sich schwer mit dieser wichtigen Entscheidung. Verständlicherweise, denn beide Wege bieten Vor- und Nachteile. Für einen attraktiven Mittelweg warb am Montag die Veranstaltungsreihe „Duales Studium im Klassenzimmer“ in der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule.

Informierten sich über das Duale Studium: die Schülerinnen Katharina Jakob und Anja Linge (Zweite und Dritte von rechts) mit Mirko Heßler, Maria Weidemann, Tobias Diesing, Susanne Hain und Martin Brauckhage.             Foto: Slawik/nhInformierten sich über das Duale Studium: die Schülerinnen Katharina Jakob und Anja Linge (Zweite und Dritte von rechts) mit Mirko Heßler, Maria Weidemann, Tobias Diesing, Susanne Hain und Martin Brauckhage.             Foto: Slawik/nh

 „Dadurch, dass man gleichzeitig eine Ausbildung und ein Studium macht, kann man das theoretische Wissen aus der Vorlesung direkt im Betrieb umsetzen“, erklärte Mirko Heßler den 120 Schülern der Jahrgangsstufe 12 der Geschwister-Scholl-Schule. Dadurch bleibe dual Studierenden auch der so genannte Praxisschock erspart, den Studenten häufig im Berufsleben erführen, so Heßler.

Mirko Heßler und Tobias Diesing studieren an der Hessischen Berufsakademie in Kassel. Gleichzeitig absolvieren sie eine Ausbildung, Mirko Heßler bei Mercedes Benz in Kassel, Tobias Diesing bei der B. Braun Melsungen AG. Dadurch erwerben die beiden Studenten den Bachelor-Abschluss und haben zusätzlich eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche – also zwei Abschlüsse in nur drei Jahren. „Außerdem liegt man durch die Ausbildungsvergütung auch seinen Eltern nicht auf der Tasche“, sagt Mirko Heßler.

Vorteil für Betriebe

Das duale Studium hat auch Vorteile für Betriebe. Sie haben die Möglichkeit, qualifizierte, junge Menschen früh in den Beruf einzugliedern. Dabei übernehmen sie, ähnlich einem Stipendium, sämtliche Kosten für Ausbildung und Studium. Anschließend folgt die Übernahme in den Betrieb und somit ein sicherer Arbeitsplatz. Dual Studierenden wird also viel geboten, es wird ihnen aber auch viel abverlangt.

Nach der Arbeit im Betrieb oder der Berufsschule morgens folgen Vorlesungen am Abend und am Wochenende. „Es kommt vor, dass Freunde auf eine Party gehen, und ich muss mich stattdessen vorbereiten“, erzählt Mirko Heßler den Abiturienten. „Gutes Selbst- und Zeitmanagement ist das A und O“, findet Maria Weidemann von der Hessischen Berufsakademie.

Viele Schüler zeigten sich interessiert am dualen Studieren. „Generell ist das eine gute Idee, aber leider wird es für kein Gebiet angeboten, das mich interessiert“, sagt Anja Linge, die besonders Sprachen interessant findet. Die Hauptbranchen des dualen Studiums sind Informatik, Wirtschaft und das Ingenieurwesen. Vor allem in den Geisteswissenschaften sei duales Studieren kaum möglich, da es hier keine festen Berufsbilder oder Betriebe gebe, erklärte Elisabeth Exler, die die Veranstaltung moderierte. (nh)

Von Till Slawik

Quelle: http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/frueh-beruf-starten-893179.html

Zwei in eins!! - Duales Studium

,Duales Studium’ an der GSS in Melsungen vorgestellt

Melsungen. Rund 120 Schüler der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen informierten sich am Montag im Rahmen der Veranstaltung „Duales Studium im Klassenzimmer“ über das Duale Studium, ein Berufsqualifizierungsmodell, das die theoretische Ausbildung an einer Hochschule oder Berufsakademie mit der praktischen Ausbildung in einem Betrieb verzahnt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Hessischen Berufsakademie (BA), dem Mercedes Benz Werk Kassel und B. Braun.

Erfolgsgeheimnis

Elisabeth Exler vom Kampagnenbüro Duales Studium Hessen stellte die besonderen Merkmale dualer Studiengänge heraus: „Der Grundgedanke des Dualen Studiums ist gleichzeitig sein Erfolgsgeheimnis: Wissenschaft und Praxis sind im Rahm en einer Partnerschaft zwischen Hochschule beziehungsweise Berufsakademie und Unternehmen miteinander verzahnt.“
Maria Weidemann, Geschäftsleiterin der Hessischen BA Kassel, ergänzte: „Wer als Abiturient oder Fachabiturient parallel zur beruflichen Ausbildung an der Hessischen Berufsakademie studiert, hat nach drei Jahren neben dem IHK-Abschluss auch einen staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss und zusätzlich die von Unternehmen geforderte Berufspraxis. Das zahlt sich aus, denn der größte Teil unserer Absolventen wird nach der Ausbildung vom Unternehmen übernommen. Kein Wunder – unsere Studierenden können ihr theoretisches Wissen aus den Vorlesungen unmittelbar im Unternehmen einsetzen. Für ihre weitere Karriere ist diese Verbindung von Theorie und Praxis ein optimaler Start.“ Warum sich die B. Braun Melsungen für das Duale Studium als eins ihrer Ausbildungsmodelle entschieden hat, schilderte Susanne Hain: „B.Braun  ist ein innovatives und, erfreulicherweise, weiterhin expandierendes Unternehmen. 

Bedarf ist da

Der Bedarf an hochqualifiziertem Personal ist ein Dauerthema. Daher haben bei uns dual Studierende einen hohen Stellenwert im Recruiting-Prozess. Durch viele ergänzende und ausbildungsbegleitende Maßnahmen erlangen die Berufseinsteiger ein sehr wertvolles Profil, um schließlich auch als wertvolle Mitarbeiter das Unternehmen zu unterstützen. Hier ist unser Motto: ‚Wir sind interessiert an Dir als zukünftigem Kollegen und als Mensch‘. Deshalb zählt B.Braun zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland.“ Tobias Diesing und Mirko Heßler studieren beide an der Hessischen Berufsakademie und berichteten den Melsunger Schülern von ihren Erfahrungen mit dem Dualen Studium. Die direkte Anwendbarkeit der Theorie im Berufsalltag sowie die finanzielle Absicherung durch die Unternehmen hätten sie überzeugt, diesen Ausbildungsweg zu wählen. Die Veranstaltungsreihe wird noch das gesamte Jahr hindurch in weiteren Schulen in ganz Hessen fortgeführt. Weitere Informationen unter www.dualesstudium-hessen.de.

 

Quelle: Heimatnachrichten 25.08.2010