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Samstag, 23. September 2017

Wahl einer neuen Koordinatorin am Schulsportzentrum der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen

Nach 14 Jahren Tätigkeit als Koordinator am Schulsportzentrum Schwalm-Eder-Kreis übergab Jürgen Heß die Verantwortung in die Hände von Frau Cathrin Schreiber, die am 29.6.10 von den Delegierten während einer Konferenz des Schulsportzentrums einstimmig gewählt wurde und jetzt gemeinsam mit Dr. Reinhard Köhler die Verantwortung im Schulsportzentrum trägt.

 

Frau Schreiber koordiniert alle Maßnahmen zwischen den Schulen, Vereinen und Verbänden im Schwalm-Eder-Kreis mit der Zielsetzung, Kinder und Jugendliche human und pädagogisch verantwortungsbewusst in den Leistungssport zu begleiten. Vielfältige Sporterfahrungen sollen gefördert und eine zu frühe Spezialisierung vermieden werden. Darüber hinaus sollen pädagogisch sinnvolle Begleitmaßnahmen die sportliche Entwicklung unterstützen.

Seit Anfang der 90er Jahre ist die Geschwister-Scholl-Schule Partnerschule des Leistungssports, und hat damit die Aufgabe die Talentsichtung und Talentförderung im Schwalm-Eder-Kreis zu koordinieren und weiterzuentwickeln.

Grundstock dieser Arbeit sind zahlreiche Talentaufbaugruppen an vielen Grundschulen im Schulverbund Melsungen und im Schwalm-Eder-Kreis. Sportlich talentierte Kinder werden hier zusätzlich zu dem obligatorischen Sportangebot in zwei zusätzlichen Sportstunden gezielt in ihrer sportmotorischen Entwicklung gefördert. Diese Maßnahmen werden in den weiterführenden Schulen mit vier zusätzlichen Sportstunden und in Kooperation mit den ortsansässigen Vereinen und Verbänden fortgeführt.

Ein großer Erfolg ist die 2007 erfolgte Einrichtung eines Handballförderzentrums, das von einem Lehrer-Trainer geleitet wird. Darüber hinaus gibt es einen weiteren Lehrer-Trainer für die Sportart Fußball in Ziegenhain, Schulsportnebenzentren in Neukirchen (Leichtathletik) und Besse (Tischtennis) und eine Talentfördergruppe Leichtathletik in Melsungen.

 

Schulamtdirektor Otto Prilop vom Schulamt in Fritzlar und Dr. Reinhard Köhler, der Leiter des Schulsportzentrums und der Geschwister-Scholl-Schule und dankten Herrn Heß für dessen hervorragende Aufbauleistung in den Jahren seiner außerordentlich konstruktiven Tätigkeit. Das Schulsportzentrum hat damit für die regionale Entwicklung des Leistungssports - auch vor dem Hintergrund der bestehenden Ganztagsschulen – beste Voraussetzungen geschaffen und die Geschwister-Scholl-Schule kann ein in der Region einmaliges und außerordentlich attraktives Angebot an Grund- und Leistungskursen im Fach Sport etablieren.

Aufführung Grundkurs Darstellendes Spiel 12

Die HNA berichtete am 22.06.10
http://www.hna.de/nachrichten/schwalm-eder-kreis/melsungen/liebe-seltsames-spiel-814466.html

Grundkurs Darstellendes Spiel der Geschwister-Scholl-Schule zeigte neue Produktion

Liebe ist ein seltsames Spiel

Melsungen. Was ist Liebe? Diese Frage stellten sich 16 Schüler des Grundkurses 12 Darstellendes Spiel der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule in ihrem Theaterstück zwischen Müll und Kartons. Unter der Leitung von Alexandra Schreier und auf Basis des von Arthur Schnitzlers geschriebenen Stückes „Reigen“ (1903), brachten die Schüler ein 90-minütiges Szenenspiel auf die Bühne, dass von Liebe, Lügen und Heimlichkeiten handelt und das sie schlicht „Paarungen“ nannten.

Anfangsszene: 16 Menschen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, sitzen in einer Talkshow, darunter eine Haushälterin, ein Soldat, ein Psychiater und eine Prostituierte. Im Hintergrund läuft das Lied „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Während der Sendung werden sie zum Thema Liebe befragt. Nacheinander erzählen sie, wie wichtig Treue und Vertrauen sei. Es sind die klassichen Aussagen über die Liebe.

Was dann folgt, sind ein Zwischenspiel und eine Aneinanderkettung von Szenen, die die Wahrheit über die 16 Menschen offenbaren. Keiner handelt nach dem, was er vorher sagte. Lügen, Betrug und Doppelmoral prägen das Geschehen. Da wäre zum Beispiel Alfred, ein Programmierer, der eigentlich mit Tatjana zusammen ist, sie aber mit Emma betrügt. Tatjana nimmt es mit der Treue auch nicht so genau und vergnügt sich parallel mit dem Geschäftsmann Carlo, obwohl sie von der Treue schwärmte. Oder der Psychiater Karl, der Wahrheit, Moral und Vertrauen predigt, für sich selbst aber andere Regeln aufstellt.

Es wurde nie langweilig

Die einzelnen Spielszenen dauerten nur einige Minuten. LangweiIig wurde es während des gesamten Stückes nicht, dafür waren die Szenen viel zu überzeugend und unterhaltsam gespielt. Auch wenn es die eine oder andere Szene gab, die Gelächter im Saal auslöste, so waren die Inhalte trotzdem ernüchernd und hatten so gar nichts mehr mit romantischen Bildern über die Liebe zu tun.

Jeder sucht nach Liebe

Die Frustration gipfelte in der Szene mit Valentin von Thüringen, der sich verzweifelt durch den Müll wühlte und fragte: „Gibt es die Liebe überhaupt? Ich kann sie nicht finden“. Doch die Liebe war die ganze Zeit da, denn jede Figur des Stücks war in ihrer Art und Weise auf der Suche nach Liebe. In der Schlussszene sitzen die 16 Menschen, hinter deren Fassade das Publikum kurz blicken konnte, wieder in der Talkshow und säuseln über die Liebe. Nur jetzt weiß der Zuschauer Bescheid.

Es war eine gelungene Aufführung, die mit minutenlangem Applaus und dem Lied „Love Is In The Air“ endete.

Von Heike Wagner

GSS erhält drittes Teilzertifikat für „Umweltbildung/Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“

Die GSS Melsungen hat am 14.06.2010 bei einer feierlichen Veranstaltung im Hardehäuser Hof in Fritzlar als eine von 16 Schulen erneut ein Teilzertifikat auf dem Weg zur „Gesundheitsfördernden Schule“ erhalten. Diesmal wurde das Engagement der GSS im Bereich „Umweltbildung/Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ von Seiten des Hessischen Kultusministeriums honoriert.

Die Arbeitsgruppe „Schule und Gesundheit“, die unter der Federführung von Karl-Heinz Nelke die verschiedenen Aktionen und Projekte der Gesundheitsförderung an der GSS koordiniert, hatte das Teilzertifikat beantragt. Bei einem Treffen am 20.05.2010 konnten Frau Pfannstiehl und Herr Wille, die Verantwortlichen für den Bereich Schule und Gesundheit  am Staatlichen Schulamt Fritzlar, die geleistete Arbeit an der Schule bereits besichtigen und besprechen.  An diesem Treffen nahmen auch eine Schülerin und Schüler des Jahrgangs 13 teil, die in ihren Biologiekursen nicht nur das Ökogelände der Schule gepflegt und Teichflora und -fauna bestimmt haben, sondern auch Bestimmungshilfen und Lernmaterialien entwickelt haben. Jetzt helfen z. B. große Schautafeln Schülerinnen und Schülern der GSS und der Gesamtschule Melsungen, aber auch anderen interessierten Naturfreunden dieses Biotop kennenzulernen.

Nachdem nun die GSS Teilzertifikate in den Bereichen „Drogen- und Gewaltprävention“,  „Bewegung und Wahrnehmung“ und „Umweltbildung / Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ besitzt, ist der nächste Schritt auf dem Weg zur „Gesundheitsfördernden Schule“ das Teilzertifikat „Ernährungs- und Verbraucherbildung“.

 

Reise nach Todi, der italienischen Partnerstadt von Melsungen

Am 26. Mai starteten 19 Schülerinnen und Schüler aller drei Jahrgänge, um mit Zug, Flugzeug und Bus nach Todi zu reisen, nachdem zum 1. Mai für einige Tage Jugendliche aus dem Gymnasium Jacopone da Todi in Melsungen waren, wo die 25jährige Partnerschaft Todi-Melsungen gefeiert wurde.

In Todi besuchten unsere Jugendlichen die Partnerschule und ließen sich von ihren Austauschpartnern die Stadt zeigen . Am zweiten Tag nahmen sie am Tag der Kreativität in Umbertide teil, einer Stadt, die ebenfalls in Umbrien liegt. Das Wochenende verbrachten sie in den gastgebenden Familien.

An einem weiteren Tag sollte der Traum unserer Schülerinnen und Schüler, nämlich Rom zu erleben, Wirklichkeit werden. Der letzte Exkursionstag führte in die Hauptstadt von Umbrien, Perugia, wo uns eine ehemalige Schülerin der GSS, Christiane Schwer, ihren aktuellen Wohnort zeigte.

Ziel der von Dr. Jochen Sturm begleiteten Fahrt ist einerseits, einen Teil von Italien kennen zu lernen, andererseits, die im Unterricht erworbenen Italienischkenntnisse zu erweitern und mit den Austauschpartnern außer in Italienisch auch in Englisch, Französisch und Deutsch zu kommunizieren.

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Informationsveranstaltung Computerspiele und Computersucht

Verbringt Ihr Sohn/Ihre Tochter viel Zeit vor dem Computer?

Bestimmt der Computer die Freizeit Ihres Sohnes/Ihrer Tochter?

Wann sollte man sich als Elternteil Sorgen machen?

Diese Fragen konnten auf unserer Informationsveranstaltung angesprochen werden:

Computerspiele und Computersucht

am Montag, 14.06.2010 um 19.00 Uhr

in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule in Melsungen

für Eltern, Lehrer/innen, Schüler/innen und Interessierte

Referent: Philipp Theis,

               Diakonisches Werk Kassel, Suchtberatung, Projekt Real Life

Herr Theis informierte Sie über folgende Them

  • Wann spricht man von Computersucht?
  • Welche Warnsignale sollten Eltern und Freunde alarmieren?
  • Wie sollte man mit Betroffenen umgehen?
  • Welche Therapieangebote gibt es für Betroffene?

Im Anschluss an den Vortrag hatte man die Gelegenheit, Fragen an den Referenten zu richten.

Vermittlung im Generationenkonflikt bei Veranstaltung zu Computerspielen in der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen

Streitfaktor Computer: Wie viel ist noch „normal“?

Die Geschwister-Scholl-Schule hatte zum Informationsabend über Computerspiele und Computersucht eingeladen und sich dazu den Suchtberater Philipp Theis vom Projekt „Real Life“ des Diakonischen Werkes Kassel als Referenten ausgewählt. Dieser erwies sich als Vermittler zwischen den Generationen und zeigte sowohl besorgten Eltern auf, dass die Beschäftigung mit dem Computer – seien es Netzwerkcommunities oder Online-Spiele – ein Hobby für die mit Medien groß gewordenen Jugendlichen sei wie für Erwachsene Modellbauen oder Fußball ein Hobby sei, er wies aber auch darauf hin, dass man neben diesem Hobby noch andere haben müsste, denn sonst könnte man ein problematisches Verhalten im Umgang mit den neuen Medien entwickeln.

Durch Schulbelastung und Leistungsdruck suchen viele junge Leute in Onlinespielen die Bestätigung, die sie im realen Leben nicht bekommen. Viele Jugendliche, die sich am Computer „vergraben“, sind nicht vorrangig computersüchtig, sondern haben eine Sozialphobie oder Depressionen. Das kann man aber in der Beratung herausfinden. Beratungen zu Problemen im Umgang mit dem Medium Computer bietet das Diakonische Werk in Kassel an.

Für Eltern, die wissen wollten, wie viel Online-Spielen denn noch normal wäre, gab Philipp Theis an, dass man das nicht an Zahlen, also Stunden, die gespielt werden, festmachen könne. Problematisch wird es laut dem Suchtexperten, wenn Jugendliche kaum bis kein Interesse mehr an gemeinsamen Aktivitäten mit Familie und realen Freunden zeigen, Hobbys und Schule vernachlässigen. Massive Stimmungsschwankungen, die Ausrichtung des Alltags an der virtuellen Welt sowie regelrechte Entzugserscheinungen bei Nichtgebrauch sind erste Anzeichen eines ernst zu nehmenden Problems.

Philipp Theis rief vor allem dazu auf, bei Konflikten um die Computernutzung in Familien miteinander zu kommunizieren. Verbote, Stecker ziehen oder ständiges Genörgel haben eher den gegenteiligen Effekt. „Wenn Ihr Kind Probleme im Internet hat, z. B. in einer Community gemobbt wird, dann braucht es Sie als Hilfe. An jemandem, der mir verboten hat, mich bei Schüler-VZ anzumelden oder der mir ständig klar macht, dass dies nichts für mich ist, kann ich mich bei Problemen aber nicht wenden!“

Der Suchtberater sagte aber auch, dass Grenzen gesetzt werden müssen. Er empfiehlt einen „Medienvertrag“ zwischen Jugendlichen und ihren Eltern, in dem sich beide „Parteien“ einander annähern und Zeiten, in denen der Computer – auch für Spiele – genutzt werden darf, festgelegt werden. Auch Konsequenzen bei „Vertragsbruch“ müssten ausdiskutiert werden. Das wichtigste: Diese müssen auch eingehalten werden. Und wenn vorher vereinbart wurde, dass dann der Strom abgestellt wird, wird er auch abgestellt! Diese „Medienverträge“ könnte man durchaus auch mit volljährigen Jugendlichen abschließen. Wichtig sei aber, dass die Konsequenzen immer vorher klar besprochen sein müssen.

Medienpreis für Projektgruppe der GSS

Nürnberger Medienakademie zeichnet Oberstufengymnasium für Kurzfilm aus

Lob für Scholl-Schüler (HNA 05.05.2010)

Melsungen. Die Geschwister-Scholl-Schule hat für ein Video ein dickes Lob eingeheimst: Die Nürnberger Medienakademie überreichte dem Oberstufengymnasium bei der Vergabe des Alternativen Medienpreis 2010 eine Urkunde für den Zwölf-Minuten-Film „Geschwister Scholl“ - der nämlich wurde in der Sparte Video lobend erwähnt.

Bei der Übergabe der Urkunde sagte der Journalist Holger Kulick: „Auch Schüler, die nicht wissen, warum ihr Gymnasium Sophie Scholl Schule heißt, begreifen jetzt mehr. (...) Der Film ist damit nicht nur eine mustergültige Steivorlage für den Unterricht - er ist überdies handwerklich und inhaltlich auch excellent gemacht.“ Kulick kündigte an, das Video in einer Web-Rubrik der Bundeszentrale für politische Bildung zu veröffentlichen, die er mit betreut.

Gedreht hatte den Film die Video-AG der Scholl-Schule anlässlich des Schuljubiläums. Dabei arbeiteten die Schüler mit der Hessischen Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien in Kassel zusammen.

Der Film umfasst vier Spielfilmszenen. Eine zeigt etwa das Drucken der Flugblätter auf einer damals gängigen Druckmaschine. Darüber hinaus sucht das Video-Team Experten auf, bittet etwa Dr. Gunnar Richter von der Gedenkstätte Breitenau, den Widerstand der Geschwister-Scholl einzuordnen.

Der Alternative Medienpreis einschließlich der lobenden Erwähnungen wird von der Nürnberger Medienakademie an Medienschaffende in den Sparten Print, Audio, Video und Internet vergeben, die einen unkonventionellen Blick auf Themen werfen.  (lgr)

Besuch aus Venezuela an der GSS

Fernando Flores Contreras aus Venezuela verbringt ein Jahr im Kreisteil Melsungen

Buenos Dias, Guxhagen (HNA 04.05.10)

Guxhagen. Fernando Flores Contreras muss zurzeit mit einigen Gegensätzen klar kommen: Seine Heimatstadt San Cristóbal hat 410 000 Einwohner, Guxhagen gerade einmal 5300. Die Jahresdurchschnittstemperatur in Venezuela liegt bei 25, in Nordhessen bei 9 Grad. Ein Jahr verbringt der 17Jährige im Kreisteil Melsungen - ein Austauschprogramm von Rotary macht’s möglich.

Jeweils drei Monate verbringt Fernando bei einer Familie, dann wird gewechselt. Nach Spangenberg, Felsberg und Rhünda wohnt er jetzt bei Familie Heinemann in Guxhagen. „Die ersten Wochen in Deutschland waren wegen der Sprache ein wenig schwierig“, erzählt der 17-Jährige. Er habe nur „Blabla“ verstanden, und an der Melsunger Geschwister-Scholl-Schule habe er niemanden gekannt. Inzwischen klappt die Verständigung bestens. Fernando plaudert in nahezu fehlerfreiem Deutsch über seinen Alltag als Austauschschüler.

„Ich könnte mir gut vorstellen, in Deutschland zu studieren.“

Fernando Flores Contreras

„Die deutsche Kultur finde ich sehr interessant“, sagt Fernando. Auch Würstchen und Bier schmeckten hier vorzüglich. In anderen Ländern Europas kennt er sich übrigens ebenfalls aus. Mit anderen Rotary-Austauschschülern machte er eine Bustour quer über den Kontinent. Paris, Monaco, Rom.

„Den ganzen Tag im Bus zu sitzen, das war nicht schlimm“, sagt der temperamentvolle Fernando. Er sei es gewohnt. In Venezuela seien die Entfernungen sehr groß. Eine elfstündige Fahrt ans Meer sei zum Beispiel normal. „Dafür kostet das Benzin dort fast nichts.“

Der enge Kontakt zu den anderen Teilnehmern des Programms gehört bei Rotary zum Konzept. Die Jugendlichen treffen sich regelmäßig, tauschen sich aus, sind Botschafter ihrer Kulturen. Auch Gastschwester Nina Heinemann ist inzwischen bei den Treffen dabei. Sie wird nämlich selbst bald Austauschschülerin sein. Im August wird die 16-<wbr></wbr>Jährige Guxhagen verlassen, um ein Jahr in Mexiko zu verbringen. „Hoffentlich lerne ich die Sprache bis dahin noch“, sagt sie. Mit Fernando hat sie einen perfekten Übungspartner.

Studium in der Heimat

Im Herbst wird der junge Venezuelaner ein Studium in seinem Heimatland beginnen. Er will Bauingenieur werden. „Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, in Deutschland zu studieren“, sagt er. Doch egal, ob er eines Tages zurückkehren wird: Den Kontakt zu all den Menschen, die er während seiner Austauschjahres kennen gelernt hat, will der 17-Jährige nie verlieren. „Sie gehören inzwischen zu meiner Familie.“

Von Pamela De Filippo

Gäste aus Todi an der GSS

Seit 25 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Melsungen und Todi

Gute Freunde aus Italien (HNA 28.04.10)

Melsungen. Eine wunderschöne Stadt und herzliche Menschen: Das sind die Dinge, die Dr. Joachim Sturm sofort einfallen, wenn er an Todi denkt. Er muss es wissen, denn er war viele Jahre Todi-Beauftragter im Melsunger Partnerschaftsverein.

1270 Kilometer trennen Melsungen von seiner italienischen Partnerstadt - und dennoch haben sich in den vergangenen 25 Jahren viele persönliche Verbindungen entwickelt. Seit 1985 sind die beiden Städte verschwistert. Doch die ersten Kontakte gab es schon viel früher. Im April 1977 zum Beispiel reiste der damalige Bürgermeister Ehrhart Appell zum ersten Mal ins malerisch gelegene Todi, und noch im selben Jahr kam eine 50-köpfige Bläserkapelle zum Gegenbesuch nach Nordhessen.

„Todi war schon länger die Partnerstadt von Dreux, und mit der französischen Stadt war Melsungen wiederum schon verschwistert“, erklärt Dr. Joachim Stumpf, der als Lehrer an der Geschwister-Scholl-Schule seit vielen Jahren Schüleraustausche organisiert. Was also lag näher als eine Dreiecksbeziehung zwischen den Städten? Nach mehreren Fahrten von Melsungen nach Todi und umgekehrt stand fest: Die Einwohner der Städte sind sich sympathisch, die Partnerschaft besiegelt.

Viele Reisen und Treffen

Inzwischen ist die Liste der partnerschaftlichen Aktivitäten stetig gewachsen. 1988 trug sich Massimo Buconi, der damalige Bürgermeister von Todi, ins Goldene Buch der Stadt Melsungen ein, und 1990 hatte der Melsunger Schul-und Jugendchor mehrere Auftritte in der italienischen Partnerstadt. Es folgten Sprach-und Konzertreisen, Jedermannfahrten, private Treffen und Arbeitsaufenthalte.

In den Neunzigerjahren unterstützte zum Beispiel eine Gruppe Melsunger Jugendlicher den Wiederaufbau des Klosters La Romita, das sich 18 Kilometer von Todi entfernt befindet.

Der Franziskaner Padre Bernardino, den die Melsunger während einer ihrer vielen Reisen kennengelernt hatten, wollte das verlassene Kloster wieder mit Leben füllen. Unterstützung bekam er unter anderem aus Nordhessen. Heute ist das idyllische Gelände ein Ort, an dem Menschen Ruhe und Erholung finden können.

Die jüngste Reise nach Todi liegt erst ein halbes Jahr zurück. 15 Melsunger genossen im Herbst die italienische Lebensart und ein Treffen mit Freunden. Am Wochenende wird es ein Wiedersehen mit einigen von ihnen geben: Dann steht in Melsungen ein großes Jubiläumsfest zur 25-jährigen Partnerschaft der beiden Städte an - und allerhand Gäste aus Italien haben sich angekündigt.

Von Pamela De Filippo

Forschung hat Nachwuchs

Schüler aus Steinatal, Melsungen und Frankenberg erhielten Preise von B. Braun

Forschung hat Nachwuchs (HNA 26.04.10)

Steinatal/Melsungen. Forschung braucht Nachwuchs heißt der Wettbewerb der Firma B. Braun Melsungen AG, das Thema: Der Mensch.

Mit ihren Forschungsergebnissen haben drei Schülergruppen der Melanchthon-Schule Steinatal (Platz 1), der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen (Platz 2) und der Edertalschule Frankenberg (Platz 3) bewiesen, dass man sich um den Standort Deutschland keine Sorgen machen müsse, wie Jury-Mitglied Dr. Alexander Schachtrupp von B. Braun bei der Preisverleihung sagte. Die vier Zwölftklässler aus Steinatal teilen sich 3000 Euro und besuchen die Aeskulap-Akademie in Tuttlingen. Sie hatten sich des Themas „Stimme und Kommunikation“ angenommen. Christoph Riebeling (Zella), Jaratphot Siriwan (Merzhausen), Theresa Korell (Merzhausen) und Sabrina Bräutigam (Niedergrenzebach) wurden von Lehrer Wilfried Raft dabei betreut. Sie hatten die aus Mitgliedern des Unternehmens, der Familie Braun und externen Fachleuten bestehende Jury inhaltlich und in der Präsentation am meisten überzeugt.

Felix Ewald aus Obermelslungen und Jan Rittinghaus (aus Elfershausen, Schüler des Melsunger Oberstufengymnasiums (Geschwister-Scholl-Schule) hatten sich eines Themas angenommen, das nur auf den ersten Blick sperrig wirkt: Bestimmung der visuellen Latenzzeit mit dem Pulfrich-Effekt. Betreut wurden sie von Lehrer Dr. Carsten Obach. Die Melsunger Schüler erhalten 2000 Euro und das XLAB in Göttingen besuchen, das Experimentallabor für junge Leute.

Mit dem Nachweis von Antibiotika-Resistenzen bei Bakterien haben sich Carmen Wickert (Frankenberg), Maren Ruckert (Rosenthal) und Louisa Schwickerath (Frankenberg-Geismar) von der Edertalschule in Frankenberg beschäftigt. Lehrer Björn Croll hat sie dabei unterstützt. 1500 Euro teilen sich die Schülerinnen. Für sie ist eine Fahrt zum Schülerlabor Science Bridge in Kassel vorgesehen.

Die Gruppen hatten dreieinhalb Monate Zeit für ihre Arbeiten, die Mitte Februar abgegeben werden mussten. Am 19. April tagte die Jury und ließ sich die Ergebnisse von den jungen Forschern präsentieren.

Zehn Teams bewarben sich

Der Schülerwettbewerb ist Teil der seit 2008 stattfindenden Kinder- und Jugendwochen der B. Braun Melsungen AG. Beworben hatten sich für den Wettbewerb 2009/2010 zehn Schülerteams der 12. Klassen der drei Schulen, aus denen auch die Sieger hervorgingen, sowie von Schwalmgymnasium in Schwalmstadt. (bmn)

Nano begeistert

Am Mittwoch Abend, den 3. März 2010 fand an der Geschwister-Scholl-Schule Melsungen eine Abendveranstaltung zum Thema Nanotechnologie statt. Die Besucherinnen und Besucher hatten zunächst die Möglichkeit in dem Nanotruck des Bundesministeriums für Forschung sich interaktive Exponate zu der Thematik anzuschauen (wir berichteten). Im Anschluss fand ein Vortrag mit 200 interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule statt. Herr Dr. Carsten Obach hatte für den Abend Prof. Dr. Hartmut Hillmer von der Universität Kassel gewinnen können. Herr Dr. Obach kündigte Herrn Prof. Hillmer als einen hochkarätigen Referenten an und versprach dabei nicht zu viel. Herr Prof. Hillmer spannte in seinem Vortrag einen weiten Bogen von den Auswirkungen der Evolution bis hin zu den Verfahren mit denen Strukturen in Nanometergröße hergestellt werden. So zeigte er auf, mit welchem Trick der in Südamerika beheimatete Quetzal sein auffallend grün- und scharlachrotes Gefieder erzeugt und wie man mit der Nanotechnologie diese Farbfilterung nachbauen und technologisch z.B. in der Datenübertragungstechnik mit Glasfasern einsetzen kann. Herr Hillmer stellte weitere ausgewählte Gebiete seiner breitangelegten Forschungsaktivität vor. Sein Team beschäftigt u.a. sich mit der Entwicklung von Mikrospiegeln, die in Fenster eingebaut werden, um das Sonnenlicht zur natürlichen Beleuchtung von Räumen effizienter zu gestalten. Für diese Entwicklung hat Herr Hillmer den europäischen Innovationspreis erhalten, der in der Fachwelt als eine Art europäischer Nobelpreis für angewandte Forschung gilt. Experimente während des Vortrags veranschaulichten z.B. welche Konsequenzen die Miniaturisierung für die Stabilität eines Gegenstandes hat und, dass in der Nano-Welt andere Gesetzmäßigkeiten als in der alltäglichen gelten. In der Fragerunde im Anschluss an den Vortrag war neben den Nutzen der Nano-Technologie auch das Risiko, was z.B. von Nanopartikeln ausgeht, Thema der Diskussion. Herr Hillmer begründete deswegen abschließend, warum die Nanoethik nicht vernachlässigt werden darf.

Der nanoTruck kommt nach Melsungen

Staunen Sie über die Welt der Nanotechnologie mit faszinierenden Effekten, verblüffenden Materialen und innovativen Anwendungen. Erleben Sie Hightech aus dem Nanokosmos:
Der nanoTruck des BMBF kommt am Mittwoch und Donnerstag 03./04. März 2010 auf Initiative der Geschwister-Scholl-Schule an die benachbarte Gesamtschule Melsungen.

Die bundesweite Informationskampagne zur Nanotechnologie holt diese Querschnittstechnologie aus den Laboren der Wissenschaft und bringt sie direkt zu den Bürgern. Im Mittelpunkt steht der nanoTruck, ein doppelstöckiges Ausstellungsfahrzeug, das als Labor, interaktive Exponatschau, Informations- und Dialogplattform -  begleitet von erfahrenen Wissenschaftlern - der Jugendlichen und der breiten Öffentlichkeit die Nanotechnologie live präsentiert.

Im Rahmen seines 2-tägigen Aufenthaltes informiert der nanoTruck über dieses chancenreiche Technologiefeld. Ausstellungsrundgänge für Schülergruppen, Jobtalks zu Ausbildungs- und Karrierechancen im Feld der Nanotechnologie, sowie zwei spannende Schüler-Praktika bilden dabei den spannenden facettenreichen Rahmen.

Am Mittwochabend bietet der nanoTruck allen Technikinteressierten aus Melsungen und Umgebung von 17.30-19.00 die Möglichkeit die Nanotechnologie bei der „Offenen Tür“ im nanoTruck im wahrsten Sinne des Wortes zu „be-greifen“.

 

Wir laden Sie herzlich zu einem Besuch in den nanoTruck ein. Erleben auch Sie die Welt der Nanotechnologie!

Jugendliche aus Dreux in Melsungen

Es ist immer wieder angenehm zu beobachten, dass sich Schüler aus Dreux und Melsungen treffen und eine gemeinsame Zeit miteinander verbringen, um ihre Kenntnisse in der jeweiligen Sprache zu verbessern und das andere Land näher kennen zu lernen.

Zu diesem Zweck waren vom 10. bis 20. November 28 Schülerinnen und Schüler des Lycée Rotrou und des Institut St-Pierre aus Dreux bei Jugendlichen der Geschwister-Scholl-Schule sowie der Gesamtschulen Guxhagen und Melsungen zu Gast. Ihr Aufenthalt stand unter dem Thema: Die europäischen Wurzeln der Kultur und der Kommunikation. Um darüber arbeiten zu können, wurden Ausflüge unternommen, z.B. nach Eisenach, wo die Jugendlichen den Spuren Luthers folgten und nach Kassel, wo sie sich mit den Brüdern Grimm beschäftigten. Weitere Programmpunkte waren der Besuch der HNA in Kassel und des Informatikmuseums „Nixdorf“ in Paderborn. Die Ergebnisse dieser Besichtigungen wurden an zwei Arbeitsvormittagen in der Geschwister-Scholl-Schule in Berichten zusammengefasst, die in der Zeitung „Echo Républicain“ in Dreux erscheinen werden. Außerdem ist eine Sendung bei dem lokalen Radiosender „Grand Ciel“ unserer französischen Partnerstadt vorgesehen.

Die deutschen Schülerinnen und Schüler sind durch den Aufenthalt der französischen Gäste so motiviert worden, dass sie so bald als möglich nach Dreux zum Gegenbesuch fahren möchten, um die Kontakte weiter zu pflegen. Ein herzlicher Dank sei den gastgebenden Eltern gesagt, ohne die eine solche Maßnahme undenkbar wäre.

Dr. J. Sturm

Berufsinformationswoche für die Jahrgangsstufe 12

Eine Woche für die berufliche Zukunft ging erfolgreich zu Ende! In der Woche vom  Montag, dem 21. bis Freitag, dem 25. September 2009 informierten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 der Geschwister-Scholl-Schule, Oberstufengymnasium, über Studium und Beruf.

 Am Montag 21. September  gab es Wissenwertes zu Beruf- und Studium durch die Agentur für Arbeit.

Am Dienstag, dem 22. September und am Freitag, dem 25. September übten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Trainern der AOK ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz.

Der Tag der Technik 2009 vertiefte am Mittwoch, dem 23.September das Wissen über die Arbeitsbereiche eines Ingenieurs. Die Schwerpunkte des Vormittags lagen auf Elektrotechnik/Elektronik, Maschinenbau/ Fahrzeugtechnik und  Bauwesen/Gebäude- und Umwelttechnik. Abgeschlossen wurde die Veranstaltung in der Universität Kassel. Die Schülerinnen und Schüler blickten in Labors und informierten sich über diverse Studiengänge und universitärer Forschungsprojekte. 

Am Donnerstag, 24. September stand das Duale Studiums ganz im Focus der Veranstaltungen. Hans-Georg Krapf sprach einleitende Worte. Minister Posch als Ehemaliger und einer der beiden zuständigen Fachminister verdeutlichte die Chancen dieses Angebotes. In der Veranstaltung des Kampagnenbüros für Duale Studien des Ministeriums für Wirtschaft und des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst  präsentierten Vertreter aus der Wirtschaft (K+S und B.Braun) sowie die Universität Kassel den Umfang und die Angebote einer Ausbildung, die Praxis und Theorie vereint. Für unsere Schülerinnen und Schüler besonders interessant waren dann die Aussagen der Studierenden, die ihre Motivation, dieses Angebot zu wählen und die Bedingungen hautnah schilderten und zusammen mit Ausbildern und Vertreterinnen und Vertreter der Bildungseinrichtungen für Fragen zur Verfügung standen.

Dieser Berufs- und Studieninformationswoche in der Schule folgen im Jahr 2010 die Angebote der Universitäten:

  1. Uni Kassel: Studien- und Berufsinformations-Veranstaltung voraussichtlich im Februar 2010
  2. 1. & 2. März 2010: Informationstage der Uni Göttingen
  3. Individuelle Beratung durch die Agentur für Arbeit an der GSS durch Herrn Witte von der Agentur für Arbeit
  4. 22.3. – 9.4.2010: Zeitraum eines individuellen Berufspraktikums.

Zweites Teilzertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“ erhalten

In einer feierlichen Veranstaltung im Hardehäuser Hof in Fritzlar wurde die GSS Melsungen am 02.07.2009 das Teilzertifikat „Bewegung und Wahrnehmung“ verliehen.

Die Arbeitsgruppe „Schule und Gesundheit“ der GSS hatte dies unter Federführung von Karl-Heinz Nelke beantragt. Bei einem Treffen am 15.05.2009 mit den Verantwortlichen vom Staatlichen Schulamt für den Bereich Schule und Gesundheit, Frau Pfannstiehl und Herrn Wille, wurde die geleistete Arbeit an der Schule noch einmal besprochen und besichtigt. An diesem Treffen nahmen auch zwei Schülerinnen des Sport-LK des Jahrgangs 12 (Jana Pollmer und Kathrin Benda) sowie ein Schüler des Prüfkurses (Marco Zimmermann) teil.

Das Teilzertifikat ist eines von drei Pflicht-Teilzertifikaten, die neben einem Wahl-Teilzertifikat auf dem Weg zum Gesamtzertifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ erworben werden müssen. Der GSS wurde bereits das Teilzertifikat „Drogen- und Gewaltprävention“ verliehen. Es fehlt nun noch das Pflicht-Teilzertifikat „Ernährung“. Als Wahl-Teilzertifikat wird vermutlich das Teilzertifikat „Ökologie“ in Angriff genommen.

Aktion "Junge Fahrer"

Verkehrssicherheitstag „Aktion Junge Fahrer“

Am Mittwoch, den 24.06.2009, fand in Kooperation mit der RSS an der GSS ein Verkehrssicherheitstag („Aktion Junge Fahrer“ (AJF)) statt, ausgerichtet von der Kreisverkehrswacht Schwalm-Eder.

Hierbei konnten Schülerinnen und Schüler an einem Lehrgang mit drei verschiedenen Stationen teilnehmen:

Station 1: Thema „Alkohol und Drogen“ mit einer „Rauschbrille“

Station 2: Thema „Sicherheitsgurt“ mit einem „Gurtschlitten“ und einem „Überschlagwagen“

Station 3: Thema „Seh- und Reaktionstest“ mit einem „Fahrsimulator“

Der dreizügige Lehrgang begann um 8.00 Uhr (1. + 2. Unterrichtsstunde) und wurde danach für weitere Gruppen zweimal wiederholt (3. + 4. und 5. + 6. Unterrichtsstunde). Die Schüler erhielten Unterrichtsbefreiung, sofern kein Kursarbeitstermin vorlag.

U. Burger

Brille simuliert einen Vollrausch

Verkehrssicherheitstag für junge Autofahrer an zwei Melsunger Schulen stieß auf großes Interesse 

 

"Wenn man mit dieser Aktion schon ein einziges Menschenleben retten kann, hat man bereits viel erreicht", sagt Ulrich Burger, Mathe- und Physiklehrer der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) Melsungen, zur Aktion junge Fahrer. Angeboten wurde diese von der Landesverkehrswacht Hessen auf dem Schulhof der Radko-Stöckl-Schule (RSS) Melsungen, sowie in den Innenräumen der GSS. 

200 Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen konnten in verschiedenen Simulatoren und Übungsparcours erfahren, welche Gefahren im alltäglichen Straßenverkehr, aber auch bei Alkohol am Steuer entstehen können. Besonders beliebt bei der Aktion: der Bremsweg- und der Überschlagsimulator. 

Bei ersterem wird der Aufprall eines Autos mit zehn Kilometern pro Stunde gegen eine Wand simuliert, die Probanden sitzen dabei angeschnallt auf einem nach vorne gleitenden Stuhl. "Die Wucht des Aufpralls entspricht bei zehn Kilometern pro Stunde dem Vierfachen des eigenen Körpergewichts", erklärt Eric Verheye, Moderator der Verkehrswacht Bad Arolsen den Schülern. 

Und auch der Überschlagssimulator hat es in sich. Dabei sitzen die Teilnehmer angeschnallt in einem Auto, welches auf den Kopf gestellt wird. DIe Aufgabe: die Eigenrettung aus dem Wagen, ohne sich beim Abschnallen über Kopf zu verletzen. Denn oft würden sich Unfallopfer erst nach dem Überschlag bei solch Aktionen verletzen, sagt Manfred Pallagst, Moderator der Verkehrswacht. 

Über den Erfolg der Simulatoren sind sich die Schüler einig. "Man unterschätzt die Gefahren bei niedrigen Geschwindigkeiten, der Simulator beweist, wie gefährlich so etwas sein kann", sagt der 17-jährige Nedin Azirovic, Schüler der RSS Melsungen. Und sein 18-jähriger Schulkamerad Christian Bachmann fügt hinzu: "Durch diese Aktionen achten Schüler mehr auf den Straßenverkehr, das ist eine gute Sache." Neben den beiden Simulatoren hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, an einem Alkoholsimulator eine Fahrt mit eingeschränktem Blickfeld zu meistern oder sich dem Rauschbrillenparcours zu stellen. Dabei zogen die Teilnehmer Brillen auf, die Promillezustände von 03, bis 1,3 vorspiegeln. 

Mit der Rauschbrille auf der Nase mussten die jungen Leute einen Hütchenparcours durchlaufen und über eine gerade Linie gehen. "Ich habe alles doppelt- und dreifach gesehen", sagt der 16-jährige Kevin Götting, Schüler der GSS,"der Test ist super, jetzt weiß man, warum Fahren mit Alkohol so gefährlich ist."

Dass die Aktion Junge Fahrer erfolgreich ist, zeigen nach Meinung von Ferdinand Hagenbach, Organisationsleiter des Verkehrssicherheitstrainings im Schwalm-Eder-Kreis, die Vergleichszahlen. "Im Jahr 2000 gab es noch 2300 Tote in dem Alter der Schüler, 2007 waren es nur noch 1011", erzählt er. 

 

HNA vom Donnerstag den 25. Juni 2009 

 

Mit Kreativität vorn dabei - DS Kurs 12 ausgezeichnet

Zwölftklässer der Geschwister-Scholl-Schule mit Hessischem Preis ausgezeichnet

 Manche Schüler haben bei Null angefangen und bereits nach zwei Jahren werden sie mit einem Preis für ihre Schauspielkunst in Samuel Beckets „Glückliche Tage“ ausgezeichnet.

Die Zölftklässler der Geschwister-Scholl-Schule des Unterrichtsfachs Darstellendes Spiel erhalten am Freitag den Schultheater-Förderpreis 2009 der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen in Hanau. Die Premiere des Stückes ist heute in der Stadthalle in Korbach. Dort treffen sich derzeit regionale Theatergruppen zur Korbacher Theaterwoche.

 Zwei Charaktere, 17 Schüler

„Wir setzen ein Zweipersonen-Stück mit 17 Schülern um“ sagt Alexandra Schreier. Die Lehrerin unterrichtet die Schüler im zweiten Jahr in dem Fach Darstellendes Spiel. Die Aufführung ist eine multimediale Collage. Die Jungen und Mädchen haben zu dem Inhalt eigene Stücke entworfen, Spielen Videos und Fotos ein.

 In dem Stück „Glückliche Tage“ wird der Alltag eines Ehepaares wiedergegeben, das sich in Monotonie zu verlieren scheint. Die Schüler untersuchen, wie Liebe im Alltag funktioniert, und zeigen die Gedankenwelt der Protagonisten Winnie, die versucht, ihr Leben mit Ritualen durchzustehen.

„Die Schüler haben erst vor zwei Jahren angefangen zu spielen und sind mit viel Engagement dabei“, sagt Alexandra Schreier. Dafür werden die Jungen und Mädchen belohnt: Sie sind ausgewählt, ihre Inszenierung bei der Theaterwoche Korbach aufzuführen und nehmen am Hessischen Schultheatertreffen in Hanau teil. Dort wird ihnen am Freitag, 22. Mai 09, der Hessische Förderpreis verliehen.

Aufführung Darstellendes Spiel 12

„Glückliche Tage” – Eine Collage

Montag, 22.Juni 2009

Dienstag, 23.Juni 2009

 jeweils um 19.30 Uhr 

in der Aula der GSS

Organspende – ein Thema, das uns alle angeht

Dass Organspende eine wichtige und notwendige Therapie der heutigen Medizin ist und bis heute kaum Alternativen bietet, mag nicht vielen bekannt sein.

Hinzu kommt die Angst: „Was, wenn mir mein Herz herausgeschnitten wird, ich aber noch lebe? Kann so etwas passieren!? Wie läuft eine Organspende ab, wer bekommt meine Organe, wer stellt sicher, dass es zu keine Verwechslung oder ähnlichem kommt?“

Um auf diese Fragen eine Antwort zu erhalten, aber auch um die Schüler zum Nachdenken über dieses schwierige Thema zu bewegen, veranstaltete die Geschwister-Scholl-Schule in Zusammenarbeit mit der GDO (Gemeinschaft der Organtransplantierten e.V.) eine verpflichtende Informationsveranstaltung.

Der Referent Gerhard Wagner, ein selbst Herztransplantierter, wusste es durchaus die Aufmerksamkeit der Schüler auf sich zu richten. Sei es durch teilweise flache Witze, die ihre Wirkung nicht verfehlten oder anschaulich aufbereitete  Informationen.

Zunächst begann er seinen Vortrag mit einem kleinen Ausflug in die Geschichte. So waren die Menschen schon im alten China von der Idee fasziniert Organe zu transplantieren, den Körper eines Menschen gewissermaßen reparieren zu können.

Allerdings handelte es sich zu dieser Zeit wohl eher noch um Wunschdenken, eine solche Praktik erfolgreich ausführen zu können. Heute aber ist diese „Wunschvorstellung“ Realität geworden. Tatsache ist, dass höchstens 2% der auf der Intensivstation liegenden Patienten überhaupt als potentielle Organspender geeignet  sind. Schließlich muss der potentielle Spender trotz des Hirntodes einen intakten Kreislauf und eine möglichst makellose Krankheitsgeschichte aufweisen. Hinzu kommt, dass, um eine mögliche Abstoßung des Transplantates durch das Immunsystem zu verhindern, auch die Blutgruppe von Spender und Empfänger übereinstimmen müssen. Dies bedeutet oft eine jahrelange Wartezeit, sobald man sich in das Spenderregister eingetragen hat, bis ein passender Spender gefunden wird. Doch sobald sich ein Spender gefunden hat, muss alles sehr schnell gehen. Denn eine Organtransplantation muss so schnell wie möglich - in den Stunden nach dem Tod des Spenders - durchgeführt werden. Andernfalls ist das Spenderorgan nicht mehr zu gebrauchen.

Neben der Spende nach dem Tod sind in speziellen Fällen auch Lebendspenden möglich. Dies gilt aber nur für wenige Organe, etwa die Niere oder die Leber, denn es ist problemlos möglich mit nur einer Niere bzw. einer geteilten Leber, weiter zu leben. Um den Organhandel zu verhindern, gibt es in diesem Fall harte und verbindliche Kriterien. Diese erlauben nur eine Transplantation an Verwandte ersten Grades, etwa an das eigene Kind, nicht aber umgekehrt.

Bei einer Spende der Organe im Falle des Todes, wird dies durch ein codiertes Spendenregister ermöglicht. Es hält die Identitäten von Spender und Empfänger geheim, um so - unabhängig von sozialen Stand oder finanziellen Mitteln - jedem die gleiche Chance auf ein Spenderorgan zu bieten.

Trotz der Notwendigkeit von mehr Spenderorganen, herrscht bei vielen Menschen immer noch die Furcht, womöglich aber auch Unwissenheit, vor der Organspende. Doch rein medizinisch gesehen ist diese Angst vollkommen unbegründet. Kaum eine Diagnose ist so aufwendig wie die des Hirntodes, wird so genau durchgeführt und muss durch zwei unabhängige Ärzte bestätigt werden. Zumal heute moderne bildgebende Verfahren jeden Irrtum  eigentlich ausschließen.

Noch muss man sich in Deutschland aktiv für die Organspende entscheiden, in anderen Ländern allerdings, z. B. Österreich, gilt schon das genaue Gegenteil. Wer sich nicht aktiv gegen die Organspende entscheidet gilt als potentieller Spender. Dies würde auch hier in Deutschland eine wesentlich höhere Anzahl der Transplantate bedeuten.

Wer Spenden möchte sollte sich deshalb um einen Spenderausweis bemühen oder seinem Umfeld seinen Standpunkt zur Organspende mitteilen. Denn im Zweifel können so Nahestehende des Spenders ihr postmortales Sorgerecht wahrnehmen und für diesen entscheiden.

Denn noch gibt es keine wahre Alternative zur Organspende, sie ist oft die letzte lebensrettende Maßnahme für den betroffenen Patienten.

Diese Informationsveranstaltung hat viele Schüler unserer Schule zum Nachdenken über das Thema Organspende gebracht. So hatten viele vorher keinen Organspendeausweis ausgefüllt oder in Erwägung gezogen einen solchen auszufüllen. Doch nun nach der Veranstaltung griffen nicht Wenige nach den ausliegenden Broschüren mit beigefügtem Organspendeausweis.

Nikolas Günthner

„Das Leben der Anderen" - Fiktion oder Realität DDR-Geschichte aus der Zeitzeugenperspektive

2009 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 20. Mal. Anknüpfend an dieses Jubiläum erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit mit einem Zeitzeugen über diese Zeit und seine Erfahrungen zu diskutieren.

Am Dienstag, den 31.03.09 konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 12 Thomas Lukow treffen, einem freiberuflichen Referenten für politische Bildungsarbeit, der in der DDR aufwuchs und als Jugendlicher in der FDJ aktiv war. Bereits als 18jähriger brach er mit dem DDR-Regime und wurde 1981 wegen versuchter Republikflucht zu 20 Monaten Freiheitsentzug in Berlin-Hohenschönhausen und Bautzen II verurteilt. Nach seiner Entlassung engagierte er sich in der Kulturszene Ostberlins und kirchlichen Friedenskreisen, erst 1989 konnte er mit seiner Familie in den Westen ausreisen.

Heute ist er freier Mitarbeiter im Bundes­presseamt und der Gedenkstätte Normannenstraße und engagiert sich als Mitglied im Bautzenkomitee

Während derVeranstaltung berichtete er als Zeitzeuge im Zuge der Auseinandersetzung mit seiner Person und seinem Schicksal über das Leben als Jugendlicher im Sozialismus. Dabei verknüpfte er seine eigenen Erlebnisse mit Ausschnitten aus dem Film „Das Leben der Anderen" und ging dabei insbesondere der Frage nach, wie Fiktion und Realität hier in Einklang stehen.

GSS Melsungen erhält Teilzertifikat „Drogen- und Gewaltprävention“

Die GSS Melsungen hat am 09.02.2009 in einer feierlichen Veranstaltung im Hardehäuser Hof in Fritzlar das Teilzertifikat „Drogen- und Gewaltprävention“ verliehen bekommen.

Seit dem Schuljahr 2005/06 können in Hessen alle Schulen Teilzertifikate sowie ein Gesamtzer­tifikat „Gesundheitsfördernde Schule“ erwer­ben. Diese Zertifikate markieren erreichte Etap­pen im individuellen Schulentwicklungsprozess in Form von Meilensteinen der Gesund-heitsQua­lität (GQ) eigenverantwortlicher Schulen.

Die Verleihung des Zertifikats ist eine Würdi­gung bisher geleisteter Arbeit einer Schule nach innen, aber auch eine nach außen sichtbare Anerkennung der erreichten gesundheitsbezoge-nen Schulentwicklungsqualität. (aus: Leitfaden zur Zertifizierung, Hessisches Kultusministerium, Wiesbaden 2007).

Die Arbeitsgruppe „Schule und Gesundheit“ der GSS wird bis Ende des Kalenderjahres das Teilzertifikat „Bewegung“ beantragen.

Kammermusikensemble der GSS Melsungen sorgt für musikalische Umrahmung der Verleihung der Teilzerfikate „Gesundheitsfördernde Schule“

An diesem Tag wurden in Fritzlar die Teilzertifikate „Gesundheitsfördernde Schule“ an die Grundschule Bad Arolsen (Sucht- & Gewaltprävention und Bewegung), die Regenbogenschule Züschen-Lohne (Bewegung), die Nicolaischule Mengeringhausen (Ernährung und Bewegung), die Heiligenbergschule Felsberg (Sucht- & Gewaltprä-vention), die Theodor-Heuss-Schule Homberg (Umwelt), die Gesamtschule Melsungen (Sucht- & Gewaltprävention und Bewegung) und die Geschwister-Scholl-Schule Melsungen (Sucht- & Gewaltprävention) verliehen.

Für die musikalische Umrahmung sorgte dabei das Kammermusikensemble der GSS Melsungen mit sieben Schülerinnen und einem Schüler dirigiert von Musiklehrerin Elke Jenge.

Bunter Abend 2009

Literarisch-musikalischer Abend der Geschwister-Scholl-Schule 2009

Am 5. und 6. Februar fand der Bunte Abend statt. Beginn war um 19 Uhr in der Aula der Geschwister-Scholl-Schule

Wenn die Schatten besonders lang und dunkel sind, geht es wieder an - das Licht in der Aula der GSS. Dann ist es wieder soweit und der literarisch-musikalische Abend diesmal unter dem Thema „Licht und Schatten“ lockt die Massen in die Schule.

Auch dieses Jahr hieß es wieder „Bühne frei“ für die Deutsch- und Musikkurse der drei Jahrgangsstufen aber auch für alle selbstformierten Bands und Hobbyliteraten.

Astronomie & Internet - atronomische Bildverarbeitung und Beobachtungen per Internet

Vom 20.bis 21.02.09 (10:00-16:00 Uhr) fand an der Geschwister-Scholl-Schule unter der Leitung von Dr. C. Obach ein Workshop mit dem Dozenten Dr. F. V. Hessmann zu dem Thema "Astronomie & Internet" statt:

MONET (MOnitoring NEtwork of Telescopes) ist ein Teleskop-Projekt der Universität Göttingen, der University of Texas at Austin und des South African Astronomical Observatory. Die Teleskope, die in Texas und Südafrika für das Projekt errichtet wurden, können von Schülern über das Internet gesteuert werden und für astronomische Aufnahmen eingesetzt werden. Im Rahmen der zweitägigen Fortbildung erlernten die Teilnehmer den Umgang mit den Teleskopen. Ein weiterer Schwerpunkt der Fortbildung war die astronomische Bildverarbeitung. Ferner wurden Anregungen für astronomische Projekte gegeben.

Kunst-Wettbewerb in Bremen

Am Wettbewerb „Schüler machen Design“ nahmen Schüler und Schülerinnen im Rahmen der Kunstkurse 13/I bei Frau Engel teil. Zwei von Ihnen wurden mit ihrem Objekt nach Bremen zur Ausstellung eingeladen. Lesen Sie mehr